IRIB-Weltservice: Journalisten stehen am Schnittpunkt von Realität und öffentlicher Meinung
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ParsToday– Anlässlich des iranischen Journalistentags am 17. Mordad (nach dem iranischen Mondkalender) hat der Leiter des IRIB-Weltservice Ahmad Norouzi den Medienschaffenden und Journalisten zu diesem Anlass gratuliert. Er hob die tiefgreifende, historische und zivilisatorische Verantwortung der Medienakteure bei der Darstellung der Wahrheit und der weltweiten Entwicklungen hervor.
(last modified 2026-08-09T05:09:35+00:00 )
Aug 09, 2026 07:08 Europe/Berlin
  • Der Leiter des IRIB-Weltservice Ahmad Norouzi
    Der Leiter des IRIB-Weltservice Ahmad Norouzi

ParsToday– Anlässlich des iranischen Journalistentags am 17. Mordad (nach dem iranischen Mondkalender) hat der Leiter des IRIB-Weltservice Ahmad Norouzi den Medienschaffenden und Journalisten zu diesem Anlass gratuliert. Er hob die tiefgreifende, historische und zivilisatorische Verantwortung der Medienakteure bei der Darstellung der Wahrheit und der weltweiten Entwicklungen hervor.

In seiner Botschaft zum Tag der Journalisten erklärte er, dieser Tag stehe im Berufskalender der iranischen Medienschaffenden für die Erinnerung an einen Pakt: einen Pakt zwischen Journalisten und der Wahrheit, zwischen Medien und Gesellschaft, zwischen dem geschriebenen Wort und Verantwortung sowie zwischen Berichterstattung und Geschichte.

In einer Welt, in der geografische Grenzen mehr denn je gegenüber den Wellen von Nachrichten, Bildern, Erzählungen und Bedeutungen offenstehen, stehe der Journalist am Schnittpunkt von Realität und öffentlicher Meinung. Dies gelte insbesondere in der heutigen Zeit, in der die Medien zu einem der wichtigsten Bereiche für die Wahrnehmung, Bewertung und Entscheidungsfindung von Gesellschaften und Völkern geworden sind. Die Verantwortung von Journalisten und Medienschaffenden sei daher eine tiefgreifende, historische und zivilisatorische Verantwortung, so Norouzi.

Er fügte hinzu, der Auslandsdienst der iranischen Rundfunk- und Fernsehanstalt stehe aufgrund seines Auftrags seit jeher im Zentrum dieses großen Feldes. Die präzise, sprachlich anspruchsvolle, glaubwürdige und mit einer globalen Perspektive ausgestattete Darstellung der iranischen Gesellschaft, der iranisch-islamischen Kultur, der Forderung nach Unabhängigkeit, des Strebens nach Gerechtigkeit, der Wahrheit des Widerstands und des Leids unterdrückter Menschen betrachte man als eine große Aufgabe.

In diesem Sinne hätten sich die Journalisten der iranischen Auslandssender stets bemüht, neben ihrer professionellen Arbeit in den Bereichen Information, Analyse und Aufklärung eine unabhängige und verantwortungsvolle Darstellung der Entwicklungen in der Region, der Widerstandsachse und der Welt zu vermitteln. Es gehe um eine Berichterstattung, in der Völker und Identitäten mit ihren Sorgen und Wahrheiten, die im Lärm der dominierenden Medien häufig verborgen blieben, die Möglichkeit erhielten, gesehen und gehört zu werden – selbst wenn dies den Einsatz des eigenen Lebens und das Vergießen des eigenen Blutes bedeute. Das eindrucksvolle Vermächtnis der bei ihrer Arbeit im Umfeld der Widerstandsachse getöteten Journalisten und Kameraleute des Auslandsdiensts sei hierfür ein wahrer und beredter Beleg, erklärte der Leiter des IRIB-Weltservice.

Heute stünden Journalisten, Reporter, Redakteure, Produzenten, Übersetzer, Sprecher, Kameraleute, Dokumentarfilmer, Analysten und alle engagierten Mitarbeiter der Auslandssender der iranischen Rundfunk- und Fernsehanstalt an vorderster Front. Es handele sich um engagierte, kenntnisreiche und kreative Fachkräfte, die mit internationalen Sprachen und Kulturen vertraut sind und sowohl im Iran als auch weltweit über Mut und journalistische Ethik verfügen, fügte er hinzu.