Araghchi: Unsicherheit in der Straße von Hormus ist Folge der US-israelischen Aggression
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ParsToday – Der iranische Außenminister sagte: „Die Unsicherheit in der Straße von Hormus und die Beeinträchtigung der Seeschifffahrt sind eine direkte Folge der aggressiven Maßnahmen der USA und des israelischen Regimes.“
(last modified 2026-10-12T08:37:54+00:00 )
Sep 26, 2026 09:17 Europe/Berlin
  • Der iranische Außenminister Abbas Araghchi
    Der iranische Außenminister Abbas Araghchi

ParsToday – Der iranische Außenminister sagte: „Die Unsicherheit in der Straße von Hormus und die Beeinträchtigung der Seeschifffahrt sind eine direkte Folge der aggressiven Maßnahmen der USA und des israelischen Regimes.“

Abbas Araghchi, der iranische Außenminister, sagte am Freitagabend vor Journalisten nahe dem Saal des UN-Sicherheitsrats: „Man kann nicht ein Land bombardieren, mit seiner Zerstörung drohen, eine Seeblockade verhängen und Zwangsmaßnahmen gegen es ergreifen und gleichzeitig erwarten, dass Sicherheit und Schifffahrt automatisch wiederhergestellt werden.“

Araghchi erklärte: „Die Islamische Republik Iran bekräftigt erneut ihr festes Bekenntnis zum Völkerrecht, zur Charta der Vereinten Nationen und zur Diplomatie. Dieses Bekenntnis wurde durch die Verhandlungen, die zum Abschluss des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) und zu seiner Umsetzung führten, sowie durch die anhaltenden diplomatischen Bemühungen Irans in den vergangenen zwei Jahren unter Beweis gestellt – selbst unter Bedingungen, in denen Iran mit aggressiven Maßnahmen der USA und Israels konfrontiert war.“

Der iranische Außenminister fügte hinzu: „Die USA haben den entgegengesetzten Weg gewählt: Aggression, Drohungen, Attentate, Wirtschaftskrieg und eine offenkundige Missachtung des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen. Bei der Aggression der USA und Israels gegen Iran wurden mehr als 5.000 Menschen getötet, darunter Hunderte Frauen und Kinder.“

Araghchi sagte weiter: „Iran hat den USA über Katar einen konkreten Sieben-Tage-Plan übermittelt. Wenn die erforderlichen Bedingungen geschaffen werden, kann die Straße wieder geöffnet und der normale Schiffsverkehr innerhalb von sieben Tagen wieder aufgenommen werden. Nun liegt die Entscheidung bei den USA. Iran akzeptiert keinen Zwang, keine Drohungen und keine Einschüchterung und wird unter Druck nicht auf seine souveränen Rechte verzichten.“