Präsident Pezeshkian: „Wir haben mit Nachdruck die Rechte des iranischen Volkes und der unterdrückten Völker der Region verteidigt“
-
Präsident Masoud Pezeshkian
ParsToday/IRIB – Präsident Masoud Pezeshkian hat nach seiner Rückkehr aus New York auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse seiner Reise erläutert.
Präsident Pezeshkian sagte am Samstag, dass die Islamische Republik Iran ihre Rechte im Rahmen des Völkerrechts und ihrer internationalen Verpflichtungen verteidige und nicht zulassen werde, dass andere Iran ihre Forderungen aufzwingen.
Der iranische Präsident erklärte, dass seine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen nach seiner Ankunft in New York und den Äußerungen des US-Präsidenten ausgerichtet worden sei. „Auf dieser Grundlage haben wir mit Nachdruck Iran, den Weg, die Überzeugungen und die Werte des iranischen Volkes verteidigt“, sagte er.
Präsident Pezeshkian verwies auf das umfangreiche diplomatische Programm während seiner Reise und erklärte, dass er nach dem Ende der Generaldebatte zahlreiche Gespräche mit Vertretern verschiedener Länder geführt habe. Dazu gehörten unter anderem die Präsidenten der Schweiz und Bangladeschs, die Ministerpräsidenten Norwegens, des Libanon, der Niederlande, Pakistans, Armeniens und Katars, der Präsident des Europäischen Rates sowie der UN-Generalsekretär.
Er verwies zudem auf zahlreiche Interviews mit internationalen Medien, Treffen mit Chefredakteuren wichtiger Medien, Gespräche mit US-amerikanischen Thinktanks und Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik sowie Treffen mit iranischen Persönlichkeiten und im Ausland lebenden Iranern.
Er erklärte weiter, dass Iran bei all diesen Treffen und Gesprächen versucht habe, die aus iranischer Sicht bestehende Opferrolle der Islamischen Republik sowie die „verbrecherischen Handlungen“ der USA und des israelischen Regimes klar anzusprechen.
Mit Blick auf die Politik der USA und des israelischen Regimes in der Region sagte der iranische Präsident: „Man kann nicht einerseits Infrastruktur, Menschen, Wissenschaftler und verschiedene Einrichtungen ins Visier nehmen und andererseits behaupten, die Menschenrechte zu verteidigen.“ Auch Sanktionen, die das Leben der Menschen unmittelbar beeinträchtigten, seien Maßnahmen gegen das iranische Volk.
Er verwies zudem auf eine während der New York-Reise erstellte und verteilte Broschüre über die Folgen und Schäden der Angriffe der USA und des israelischen Regimes auf Iran, die unter dem Titel „Amerikanische Hilfe“ veröffentlicht worden sei. „Wir haben mit Nachdruck unsere Positionen, das iranische Volk, die Muslime sowie das unterdrückte palästinensische Volk und die Länder verteidigt, die einer Aggression ausgesetzt sind“, erklärte er.