Revolutionsführer: Iran wird nicht in die Zeit zurückkehren, in die sich der Feind zurückwünscht
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Revolutionsführer Ayatollah Mojtaba Khamenei
ParsToday – Revolutionsführer Ayatollah Mojtaba Khamenei hat in einer Botschaft anlässlich des Jahrestages der ersten Tage des Ersten aufgezwungenen Krieges sowie der Gedenktage an die achtjährige, denkwürdige Verteidigung des iranischen Volkes gesagt, dass jene frühere Zeit, in die sich unser Feind zurückzuwünschen versucht, vorbei sei und sich niemals wiederholen werde.
Der Text der Botschaft des Revolutionsführers lautet:
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen
Die ersten Tage des Monats Mehr (nach dem iranischen Sonnenkalender) erinnern an die Tage Gottes und an das gewaltige und bleibende Ereignis der achtjährigen, entschlossenen Verteidigung des iranischen Volkes im Ersten aufgezwungenen Krieg.
In jenen Tagen verbreitete das warme Licht der Revolution über das gesamte iranische Staatsgebiet ein wohltuendes Gefühl nationaler Geschlossenheit und der Treue zur Lehre und zum Weg des revolutionären Islam. Dadurch begannen die Eisschichten der alten und neuen Hegemonie und des Kolonialismus zu schmelzen.
Damals erinnerten sich einige Iraner an die Ereignisse mehr als zwanzig Jahre zuvor, an die Feindseligkeit der Kolonialmächte sowie an die Ereignisse im Zusammenhang mit der Verstaatlichung der Erdölindustrie und dem von den USA unterstützten Putsch. Andere hatten davon gehört, und viele hatten selbst unmittelbar erlebt, was die ausländische Vorherrschaft über die Angelegenheiten unseres Landes angerichtet hatte.
Die Zeit davor war jedoch eine dunkle und düstere Zeit gewesen, in der die Botschafter der arroganten Mächte dem Schah Anweisungen erteilten, was er zu tun und was er zu unterlassen habe, und er diese Anweisungen willig oder widerwillig ausführte. Bis schließlich die große Revolution des iranischen Volkes unter Führung von Imam Khomeini diese Ordnung hinwegfegte.
Diese dunklen Tage führten infolge der Revolution zu den hellen Tagen der Errichtung der Islamischen Republik Iran. Dies war für die Hegemonialmächte, die ihre begehrlichen Blicke auf den Reichtum dieses Landes gerichtet und jahrelang alles Mögliche gegen dessen Bevölkerung unternommen hatten, um sich diesen Reichtum anzueignen, äußerst schwer hinzunehmen.
Von da an setzten sie all ihre Kräfte und Bemühungen dafür ein, den reißenden Strom des revolutionären Volkes wieder in seine frühere Richtung zu lenken. Der Erste aufgezwungene Krieg war die wichtigste ihrer Maßnahmen im ersten Jahrzehnt des Bestehens der Islamischen Republik.
Aus dem Feuer dieses Krieges, das von der volksfeindlichen Baath-Partei in der Vorstellung eines nur wenige Tage dauernden Krieges und eines mühelos zu erringenden Sieges entfacht worden war, ging die Islamische Republik stärker und gefestigter als zuvor, gleich einem Phönix, hervor – mit einer lauteren Stimme und einem weiteren Flug als zuvor. Dies wurde zu einem dauerhaften Merkmal der Islamischen Republik bei den späteren, vom Feind herbeigeführten Ereignissen.
Die Tage, an denen der Feind die Handlanger seines Systems der Vorherrschaft über dieses Volk gesetzt und eine neue Form des Kolonialismus ausgeübt hatte, wurden dank der Revolution und der Aufrichtung des Banners des Islam und des Dschihad im Rahmen des aufgezwungenen Krieges in ruhmreiche Tage verwandelt.
Noch heute, 38 Jahre nach dem Ende dieses Krieges, treten beim Betrachten der einzelnen Ereignisse und der ehrlichen Berichte seiner Überlebenden Vorbilder hervor, von denen jedes einzelne eine Lehre in Anbetung, Mut, Widerstand, Moral und Menschlichkeit darstellt – wie leuchtende Sterne am Firmament der Geschichte unseres Landes.
Die Tage, an denen unser Land zu Beginn der Angriffe der Handlanger des Hegemonialsystems für seine Verteidigung gegen zahlreiche Bedrohungen nur über die leeren Hände verfügte, die es vom Tyrannenregime geerbt hatte, sind dank der Durchsetzung des Rechts und der göttlichen Hilfe zu Tagen geworden, an denen nun die aggressiven Hegemonialmächte selbst – und nicht ihre Handlanger – angesichts der Angriffe der Kämpfer des Islam Schutz suchen und flehentlich um ein Ende des Krieges bitten.
Die Tage, in die sie unser Land zurückführen möchten, waren geprägt von Rückständigkeit, Erniedrigung und Demütigung, Abhängigkeit und der Schande Irans in der islamischen Welt. Die Tage, in denen wir heute leben, sind dagegen von Fortschritt, Würde, Unabhängigkeit und höchstem Ansehen in der islamischen Welt und darüber hinaus in der gesamten Welt geprägt.
Heute betrachten manche uns als die viertstärkste Großmacht der Welt. Das sagen sie natürlich auf Grundlage weltlicher Berechnungen. Nach göttlichen Maßstäben jedoch gilt ein Land, das sich als der reinen Familie des Propheten zugehörig betrachtet, dessen Bevölkerung diesen hochrangigen Persönlichkeiten verbunden ist und das keine Angst davor hat, für die Durchsetzung des Rechts einzutreten, als die führende Macht der Welt.
Es gab Tage, an denen die beiden südlichen Meere Irans Schauplatz für die Aktivitäten der feindlichen Streitkräfte waren. Heute jedoch kommen sie aufgrund der schmerzhaften Schläge, die sie von den tapferen Kämpfern und den Beschützern der Straße von Hormus erhalten haben, nicht über das Arabische Meer hinaus. Wann immer sie diese Gefahr auf sich genommen haben, haben sie sich selbst Schaden zugefügt. Und schon bald wird auch das Arabische Meer sie nicht mehr dulden.
Es gab Tage, an denen die Hegemonialmächte durch psychologische Kriegsführung und die Schaffung einer Atmosphäre der Einschüchterung die Straßen der Hauptstadt leergefegt und einen Putsch gegen den Unabhängigkeitswillen dieses Volkes in Gang gesetzt hatten. Anschließend plünderten sie 25 Jahre lang die Reichtümer dieses Landes.
Heute dagegen schmücken unsere Landsleute seit sieben Monaten die Plätze und Straßen im ganzen Land mit ihrer verantwortungsvollen und leidenschaftlichen Präsenz, um die Moral der Kämpfer des Islam zu stärken und den Feind in Angst zu versetzen.
Mehr als 30 Millionen Iraner haben ihre Bereitschaft zur Selbstaufopferung erklärt. Als anschließend zur organisatorischen Erfassung ihre erneute Bereitschaft zur Teilnahme bekannt gegeben wurde, füllten allein in den ersten 100 Minuten mehr als 500.000 Menschen die geforderte Kapazität aus.
Heute gibt es im gesamten islamischen Iran, der durch die Präsenz von Iranern verschiedener Volksgruppen geprägt ist, zahlreiche Bereitschaftserklärungen, insbesondere zur bewaffneten Beteiligung, um einen Schauplatz zu schaffen, auf dem ihnen Ruhm und ihren Feinden Schande zuteilwird.
Es gab eine Zeit, in der die Tapferkeit der Menschen dieses Landes vor allem an seinen Männern gemessen wurde. Heute erleben wir Tage, an denen Frauen in manchen Bereichen des mutigen Einsatzes den Männern sogar voraus sind.
Es gab Tage, an denen der Feind versucht hatte, die gesellschaftliche Basis der Islamischen Republik ständig zu schwächen. Heute bestehen dagegen verschiedene gesellschaftliche Gruppen mit deutlichen Unterschieden gemeinsam auf der Wahrung ihrer berechtigten Positionen, darunter auch auf der Bewahrung der Straße von Hormus mit ihren großen Segnungen.
Dieser Vergleich zwischen den früheren und den heutigen Tagen ließe sich noch weiter ausführen und erläutern. Doch kurz gesagt erkläre ich als Diener des geliebten iranischen Volkes: Jene frühere Zeit, in die sich unser Feind zurückzuwünschen versucht, ist vorbei und wird sich niemals wiederholen.
Natürlich muss ich mit Schmerz und Trauer daran erinnern, dass Imam Khomeini der Große und der großartige Märtyrer Khamenei, möge Gott ihre erhabene Stellung erhöhen, heute sehr fehlen – denn die heutige Würde unseres Landes ist ihrer Führung zu verdanken.
Doch dank des wertvollen Schatzes, den sie ihren Anhängern durch ihr Handeln und ihre glänzenden und wegweisenden Worte hinterlassen haben, werden die kommenden Tage weitaus ruhmreicher sein als die heutigen.
Denn jener Phönix, der aus der Asche des Ersten aufgezwungenen Krieges hervorgegangen ist, ist infolge des Drucks der Feinde und insbesondere der beiden jüngsten aufgezwungenen Kriege so groß geworden, dass sich der Schatten seines Fluges inzwischen sogar über die Gebiete der Feinde erstreckt.
An dieser Stelle ist es sehr angebracht, anlässlich des zweiten Jahrestages des Märtyrertodes des arabischen Helden und großen Symbols der Widerstandsfront, des hochrangigen Märtyrers Seyyed Hassan Nasrallah, möge Gott seiner reinen Seele gnädig sein, an ihn zu erinnern.
Er war ein aufrichtiger Fürsprecher seines Volkes und seiner Lehre. Seine aufrichtigen und zugleich eindringlichen Predigten sowie seine mutigen Taten stärkten die Herzen seiner Landsleute und sogar die Herzen der freien Menschen in aller Welt.
Er war ein Mann, der den Namen des kleinen Libanon, der jahrelang zum Hinterhof mancher Mächte geworden war, zu großer Bedeutung erhob.
Sieg und Erfolg waren seine ständigen Begleiter. Und zweifellos hat sich in der gesamten Geschichte der Levante bis heute, nach den Propheten und ihren Nachfolgern, in dieser alten Region kein Mann von seiner Größe erhoben.
Heute befindet sich sein stolzes Banner in den Händen von Scheich Naim Qassem, möge Gott ihn bewahren, der mutig an der Spitze der geschlossenen und aschuraischen Reihen der Hisbollah seinen Weg weiterhin fortsetzt.
Die heutigen Tage im Libanon sind vor der Geschichte und bereits heute herausragende und ruhmreiche Tage für ihn und alle Widerstandskämpfer. Zugleich sind sie Tage der Erniedrigung und letztlich der Schande für jene, die angesichts des zionistischen Feindes ihre Hoffnung auf die falschen Versprechen der Hegemonialmächte und ihrer eigenen Widersacher gesetzt haben.
Jene Menschen, die im Gegensatz zum Märtyrer Seyyed Hassan Nasrallah, zum Märtyrer Seyed Hashem Safieddine und zu den heutigen Widerstandskämpfern, die im Laufe der Zeit wie leuchtende Sterne strahlen und denjenigen den Weg weisen werden, die in ihren Irrungen nach Orientierung suchen, schon sehr bald und bereits bei den ersten Seiten der Geschichtsschreibung begraben und vergessen sein werden, werden bei jeder künftigen Erwähnung an Schlechtigkeit, Unklugheit und vielleicht sogar Verrat erinnern.
Zum Schluss hoffe ich, dass das iranische Volk und alle Verbündeten des Widerstands dank der anhaltenden göttlichen Gunst und der Gebete von Imam Mahdi – möge sein Erscheinen beschleunigt werden – nichts außer Sieg, Erfolg und Würde erfahren und ihre Feinde nichts außer Niederlage und Erniedrigung erleben mögen – durch Gottes Gnade und Güte.
Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei
28. September 2026