Gharibabadi: US-Entwurf zum Persischen Golf ist ein Versuch, die Sachlage zu verschieben
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ParsToday– Der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten erklärte, der Versuch der USA und einiger regionaler Verbündeter, einen Entwurf zum Persischen Golf im Sicherheitsrat einzubringen, sei ein neuer Versuch, die eigentliche Sachlage zu verschleiern.
(last modified 2026-05-13T19:56:39+00:00 )
May 12, 2026 08:30 Europe/Berlin
  • Der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten Kazem Gharibabadi
    Der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten Kazem Gharibabadi

ParsToday– Der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten erklärte, der Versuch der USA und einiger regionaler Verbündeter, einen Entwurf zum Persischen Golf im Sicherheitsrat einzubringen, sei ein neuer Versuch, die eigentliche Sachlage zu verschleiern.

Auf seiner Seite in den sozialen Medien schrieb Kazem Gharibabadi: „Der Versuch der USA und einiger regionaler Verbündeter, einen Entwurf zum Persischen Golf im Sicherheitsrat vorzulegen, zeigt einen neuen Versuch, die Sachlage zu verschieben: Die Folgen einer militärischen Aggression und einer illegalen Blockade sollen zu einem Fall gegen das Land gemacht werden, das selbst Ziel von Drohungen, Druck und Angriffen ist.“

Er betonte: „Die ‚Freiheit der Schifffahrt‘ ist ein anerkanntes Rechtsprinzip, das jedoch nicht selektiv, politisch gefärbt oder losgelöst von der UN-Charta interpretiert werden kann. Keine Initiative zur maritimen Sicherheit in dieser Region kann den Einsatz von Gewalt, eine Seeblockade, ständige Drohungen sowie die direkte Rolle der USA und Israels bei der Schaffung von Krisen ignorieren und dabei Neutralität oder rechtliche Legitimität beanspruchen.“

Gharibabadi fügte hinzu, dass einige Staaten versuchten, die Folgen ihres eigenen rechtswidrigen Handelns unter dem Schlagwort „Internationale Ordnung“ umzuschreiben. Ein solcher Ansatz diene weder der Spannungsreduktion noch der maritimen Sicherheit oder der Glaubwürdigkeit multilateraler Mechanismen.

Abschließend unterstrich er: „Jeder Text, der den Status des Persischen Golfs formuliert, ohne Aggression, Blockade, Gewaltandrohung und die legitimen Rechte Irans zur Verteidigung seiner Sicherheit und lebenswichtigen Interessen zu berücksichtigen, ist von Anfang an unvollständig, parteiisch, politisch motiviert und zum Scheitern verurteilt.“