„Hinrichtung der Medien“ – Scharfe Karikatur in der israelischen Zeitung Maariv gegen den Kriegsminister
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ParsToday – Die israelische Zeitung Maariv hat in einer scharfen Karikatur den Kriegsminister des zionistischen Regimes als Henker dargestellt.
(last modified 2025-11-14T18:36:02+00:00 )
Nov 13, 2025 19:02 Europe/Berlin
  • „Hinrichtung der Medien“ – Scharfe Karikatur in der israelischen Zeitung Maariv gegen den Kriegsminister
    „Hinrichtung der Medien“ – Scharfe Karikatur in der israelischen Zeitung Maariv gegen den Kriegsminister

ParsToday – Die israelische Zeitung Maariv hat in einer scharfen Karikatur den Kriegsminister des zionistischen Regimes als Henker dargestellt.

Wie Fars berichtet, veröffentlichte Maariv am Donnerstag eine Karikatur, in der Israels Kriegsminister Israel Katz als Henker dargestellt wird, der das Armeeradio hinrichtet, während andere medienkritische Sender in der Warteschlange zur „Hinrichtung“ stehen.

In der Zeichnung ist Katz in der Kleidung eines Henkers zu sehen, wie er das Todesurteil über das Militär¬radio (Galei Tzahal) vollstreckt – eine Entscheidung, die im März 2026 umgesetzt werden soll. Hinter dem Radio sind die Logos der Fernsehsender Kan 11, Kanal 13, Kanal 12 und Knesset Channel zu erkennen, die offenbar ebenfalls auf ihre Abschaltung warten.

Besonders Kanal 13 und Kanal 12 gelten als regierungskritische Medien, während rechtsgerichtete Sender wie Kanal 14 und i24 in der Karikatur nicht vorkommen.

Der Kriegsminister des zionistischen Regimes hatte am Vortag erklärt, dass das Militär¬radio wegen „programminterner Kritik an Armee und Soldaten“ bis spätestens 1. März 2026 geschlossen werde. Er forderte das Kabinett auf, diese Entscheidung offiziell zu bestätigen, und betonte, der Sender müsse „dem Militär dienen und nicht als Plattform für politische Meinungsäußerung“ genutzt werden. Diese Ankündigung löste im Inland heftige Reaktionen aus.

Der Medienrat des zionistischen Regimes bezeichnete den Schritt als rechtswidrig, während der Vorsitzende der Demokratischen Partei warnte, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versuche, jene Medien zum Schweigen zu bringen, die die Bildung eines Untersuchungsausschusses über die Operation „al-Aqsa-Sturm“ fordern.

Medienbeobachter erklärten erneut, dass entgegen der propagierten Behauptung des zionistischen Regimes von „Pressefreiheit“, die Medien in den besetzten palästinensischen Gebieten – ob israelisch, arabisch oder international – einer massiven Zensur und weitreichenden Einschränkungen bei der Berichterstattung über die Realität vor Ort unterliegen.