Ansarullah: Zionisten werden bei einer Fortsetzung der Angriffe auf den Libanon eine heftige Antwort erhalten
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ParsToday– Ein führendes Mitglied der jemenitischen Widerstandsbewegung Ansarullah hat Israel vor schwerwiegenden Konsequenzen gewarnt, sollte der Libanon weiter angegriffen werden.
(last modified 2026-06-04T11:59:27+00:00 )
Jun 03, 2026 09:13 Europe/Berlin
  • Das führende Mitglied der jemenitischen Widerstandsbewegung Ansarullah Mohammed al-Farah
    Das führende Mitglied der jemenitischen Widerstandsbewegung Ansarullah Mohammed al-Farah

ParsToday– Ein führendes Mitglied der jemenitischen Widerstandsbewegung Ansarullah hat Israel vor schwerwiegenden Konsequenzen gewarnt, sollte der Libanon weiter angegriffen werden.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Tasnim erklärte Mohammed al-Farah nach der offiziellen Bereitschaftserklärung des Jemen, die libanesische Bevölkerung und den Widerstand gegen Israel zu unterstützen, dass das israelische Regime im Falle weiterer Verstöße gegen die Waffenruhe und einer Ausweitung seiner militärischen Operationen im Libanon mit einer umfassenden und bedeutenden Reaktion rechnen müsse.

Al-Farah betonte, dass die israelischen Streitkräfte so lange Ziel von Angriffen bleiben würden, wie sie sich im Südlibanon aufhielten. Jede weitere militärische Aktion gegen den Libanon werde seiner Aussage nach eine entsprechende Gegenreaktion nach sich ziehen.

Er fügte hinzu, dass Israel die veränderte Situation vor Ort seit dem 2. März nicht erkannt habe. Als einen der Gründe für die Fortsetzung der Angriffe nannte er die aus seiner Sicht wirkungslose Waffenruhe, die von November 2024 bis März 2026 gegolten habe. Während dieses Zeitraums hätte die libanesische Regierung die Verantwortung für die Eindämmung der Angriffe übernehmen sollen, sei dieser Aufgabe jedoch nicht gerecht geworden.

Abschließend erklärte das Ansarullah-Mitglied, dass die Mitglieder der sogenannten Widerstandsachse keinen Krieg anstrebten. Zugleich vertraten sie die Auffassung, dass Verhandlungen und eine Normalisierung der Beziehungen zu dem israelischen Regime weder Frieden noch Stabilität in der Region gewährleisten könnten und dass dieses Regime ausschließlich auf militärischen Druck reagiere.