UN-Sicherheitsrat: Die israelischen Angriffe auf den Libanon sind nicht zu rechtfertigen und müssen sofort eingestellt werden
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Der UN-Sicherheitsrat
ParsToday- Die Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zu den israelischen Angriffen auf den Libanon löste Reaktionen zahlreicher Länder aus. Diese forderten ein sofortiges Ende der Angriffe sowie den Rückzug Israels aus libanesischem Gebiet.
Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA erklärte der libanesische Vertreter bei den Vereinten Nationen, Ahmad Arafa, dass Israel durch die großflächige Zerstörung von Infrastruktur und Wohngebäuden im Süden des Libanon der libanesischen Zivilbevölkerung enormes Leid, Angst und schwere Schäden zugefügt habe.
Der libanesische Vertreter warnte, dass Straflosigkeit diejenigen ermutige, die gegen das Völkerrecht verstoßen, ihre Handlungen zu wiederholen. Die tatsächlichen Ziele Israels seien aus den Äußerungen israelischer Politiker ersichtlich, die eine Ausweitung der Militäroperationen und die Besetzung weiterer Teile des libanesischen Territoriums forderten.
Auch Fu Cong, Chinas Botschafter bei den Vereinten Nationen, äußerte Besorgnis über die zunehmenden Spannungen. Er erklärte, die internationale Gemeinschaft müsse unverzüglich wirksame Maßnahmen ergreifen, bevor sich die Lage im Libanon weiter verschlechtere. Er betonte die Notwendigkeit, die Souveränität des Libanon zu respektieren, und forderte den vollständigen Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Südlibanon.
Fu fügte außerdem hinzu: „China ist bereit, mit allen Seiten zusammenzuarbeiten, um die Spannungen abzubauen, den Frieden wiederherzustellen und die Stabilität in der Region zu stärken.“
Auch der russische UN-Botschafter Vassily Nebenzia erklärte vor dem Sicherheitsrat, die Verschlechterung der Lage im Libanon sei eine direkte Folge der „ungerechtfertigten Aggression der USA und Israels gegen Iran“.
Der russische Vertreter warnte zudem davor, dass sich im Libanon ein „Gaza-Szenario“ entwickeln könne. Der am 17. April zwischen dem Libanon und Israel unter Vermittlung Washingtons vereinbarte Waffenstillstand habe sich leider zu einem „Deckmantel für die aggressiven Handlungen Israels gegen den Libanon“ entwickelt.
Der französische UN-Botschafter Jérôme Bonnafont betonte ebenfalls: „Nichts kann die Fortsetzung und das Ausmaß der israelischen Militäroperationen im Libanon rechtfertigen.“
Er wies darauf hin, dass diese Operationen zum Tod und zur Verletzung Tausender Zivilisten, zur massiven Vertreibung der Bevölkerung sowie zur immer tieferen Besetzung libanesischen Territoriums geführt hätten.