Uljanow: Ausfuhr des angereicherten Urans aus dem Iran ist nicht erforderlich
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ParsToday– Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien sagte, dass es keine Notwendigkeit gebe, angereichertes Uran aus Iran auszuführen.
(last modified 2026-06-03T10:58:15+00:00 )
Jun 03, 2026 06:42 Europe/Berlin
  • Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien Michail Uljanow
    Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien Michail Uljanow

ParsToday– Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien sagte, dass es keine Notwendigkeit gebe, angereichertes Uran aus Iran auszuführen.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRIB schrieb Michail Uljanow auf X, dass die Ausfuhr des angereicherten Urans aus Iran nicht notwendig sei.

Uljanow fügte hinzu, dass für einen solchen Schritt die Zustimmung Teherans erforderlich wäre. Theoretisch bestehe bei Einverständnis beider Seiten auch die Möglichkeit, das angereicherte Uran innerhalb Irans zu verdünnen. Daher seien Spekulationen über dieses Thema zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfrüht.

Zuvor sagte Ebrahim Azizi, der Vorsitzende des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik im iranischen Parlament, dass die Islamische Republik Iran von ihren roten Linien – darunter das Recht auf Urananreicherung, die Bestände an angereichertem Uran, die Kontrolle über die Straße von Hormus sowie die Aufhebung von Sanktionen – nicht abrücken werde.

In einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti betonte er zudem, dass keinerlei Absicht bestehe, die iranischen Bestände an angereichertem Uran in ein Drittland oder an einen Vermittler zu überführen. Seinen Worten zufolge sei die Diskussion über einen möglichen Transfer des Urans unbegründet und entspreche nicht den Plänen Irans.