New York Times: Die USA stehen vor einer strategischen Niederlage
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ParsToday- Laut der Zeitung New York Times haben die USA ihre Ziele im Krieg gegen Iran nicht erreicht. Der Krieg bringe die USA nicht nur an den Rand einer strategischen Niederlage, sondern habe auch das Vertrauen ihrer Verbündeten erheblich erschüttert, hieß es in dem Bericht.
(last modified 2026-08-03T07:36:21+00:00 )
Aug 02, 2026 11:14 Europe/Berlin
  • US-Präsident Donald Trump und US-Kriegsminister Pete Hegseth
    US-Präsident Donald Trump und US-Kriegsminister Pete Hegseth

ParsToday- Laut der Zeitung New York Times haben die USA ihre Ziele im Krieg gegen Iran nicht erreicht. Der Krieg bringe die USA nicht nur an den Rand einer strategischen Niederlage, sondern habe auch das Vertrauen ihrer Verbündeten erheblich erschüttert, hieß es in dem Bericht.

Dem Bericht zufolge gingen westliche Regierungsvertreter und Analysten davon aus, dass der Krieg gegen Iran aus Sicht der Verbündeten der USA offenbar auf eine strategische Niederlage zusteuert.

Die New York Times verwies zudem darauf, dass die von US-Präsident Donald Trump mit dem Angriff auf Iran verfolgten Ziele nicht erreicht worden seien und der US-Armee wichtige Munitionsbestände fehlten. Weiter hieß es, Iran sei heute entschlossener als zuvor, sein Atom- und Raketenprogramm sei nicht zerstört worden und die Straße von Hormus stehe de facto unter der Kontrolle Teherans. Diese Entwicklung habe sowohl die USA als auch das israelische Regime in eine schwächere Position gebracht; beide Seiten machten sich gegenseitig für die entstandene Krise verantwortlich.

An anderer Stelle des Berichts wird auf den erheblichen Verlust der militärischen und diplomatischen Glaubwürdigkeit der USA hingewiesen. Das Verhalten Washingtons in diesem Krieg habe den Eindruck verstärkt, dass die USA zu einem unberechenbaren Faktor bei der Entstehung globaler Instabilität geworden seien. Dadurch sei das Vertrauen der Verbündeten in die USA stark erschüttert worden, und viele von ihnen bemühten sich inzwischen darum, ihre Abhängigkeit von Washington zu verringern und ihre außenpolitischen Beziehungen zu diversifizieren.