Ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter: USA greifen gezielt Zivilisten in Iran an
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ParsToday – Ein ehemaliger Verantwortlicher für die Bewertung von Schäden unter Zivilisten im US-Kriegsministerium (Pentagon) erklärte, die USA würden gezielt Zivilisten in Iran angreifen.
(last modified 2026-09-05T07:26:52+00:00 )
Sep 04, 2026 13:50 Europe/Berlin
  • Ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter: USA greifen gezielt Zivilisten in Iran an
    Ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter: USA greifen gezielt Zivilisten in Iran an

ParsToday – Ein ehemaliger Verantwortlicher für die Bewertung von Schäden unter Zivilisten im US-Kriegsministerium (Pentagon) erklärte, die USA würden gezielt Zivilisten in Iran angreifen.

Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRIB berichtet, kritisierte Wes J. Bryant, der früher im Pentagon für die Bewertung ziviler Schäden zuständig war und heute als Analyst für Kriegsverbrechen tätig ist, in einem Interview mit dem Sender Al Jazeera das Vorgehen Washingtons gegenüber Zivilisten scharf. Anlass war der verbrecherische US-Angriff auf eine Hochzeitsfeier im Süden Irans.

Bryant erklärte: „Dieser Angriff zeigt die ethischen und rechtlichen Maßstäbe, die im US-Verteidigungsministerium und in der Regierung Trump gelten.“

Auf die Frage, ob die USA gezielt Zivilisten in Iran angreifen, antwortete er: „Ja.“

Das Zentralkommando der terroristischen US-Streitkräfte (CENTCOM) behauptet, keine Zivilisten ins Visier zu nehmen. Bryant wies diese Darstellung jedoch zurück und erklärte, die USA würden bei ihren Militäroperationen gegen Iran „rücksichtslos und fahrlässig Zivilisten gefährden und töten“.

Der ehemalige Pentagon-Mitarbeiter verwies auf seine berufliche Erfahrung und erklärte: „Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass jede einzelne Zielposition auf mehreren Ebenen entlang der gesamten Befehlskette erfasst wird.“

Bryant verglich zudem den verbrecherischen US-Angriff auf eine Hochzeitsfeier in Hormozgan, bei dem fünf Menschen als Märtyrer ums Leben kamen, mit dem US-Angriff auf die Schule Schajareh Teybeh in Minab.