Washington Post: Irans Abschreckungsmacht zwang USA zur Zurückhaltung
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Die Raketenmacht Irans
ParsToday- Die amerikanische Zeitung Washington Post hat die breite Unterstützung der Islamischen Republik Iran im In- und Ausland neben der Militärmacht Irans als Grund für die Rücknahme des US-Präsidenten von einem Abenteuer gegen Iran bewertet.
Die Washington Post schrieb in einem Bericht: Die Einschränkungen der militärischen Macht der USA hinderten den US-Präsident Donald Trump daran, Iran anzugreifen. Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Mehr schrieb diese Zeitung über die Rolle der Abschrenkungsmacht Irans bei der Verhinderung eines möglichen Angriffs: "Der US-Präsident und seine nationalen Sicherheitsberater erwogen die Option eines Angriffs auf Iran, nahmen aber Abstand davon, als der Druck der Verbündeten des Weißen Hauses im Nahen Osten auf Zurückhaltung zunahm."
Die Washington Post schrieb: "Trumps Kurswechsel in Bezug auf einen Angriff auf Iran ließ viele seiner Berater verwirrt zurück und iranische Gegner fühlten sich im Stich gelassen."
Diese Zeitung schrieb unter Berufung auf Quellen aus dem Weißen Haus: "Trumps Rücknahme gegenüber Iran war das Ergebnis der intensiven innen- und außenpolitischen Druck."
Die Washington Post erklärte, dass die Einschränkungen der US-Armee im Umgang mit Iran und die unvorhersehbaren Konsequenzen jeder Abenteuer gegen die Islamische Republik Gründe für den Rückzug Washingtons seien.
Diese amerikanische Zeitung zitierte einen amtierenden und einen ehemaligen US-Regierungsverantwortlichen und schrieb: "Israel hatte auch diese Sorge; denn während des 12-tägigen Krieges im Juni hatte es einen Großteil seiner Abwehrraketen eingesetzt, um sich gegen iranische Raketen zu verteidigen."
Die Washington Post erklärte weiter: "Wichtigste Verbündete der USA, darunter Saudi-Arabien, Katar und Ägypten, haben das Weiße Haus kontaktiert und zu Zurückhaltung und Diplomatie aufgerufen, da sie eine Ausbreitung der Unruhen in der Region befürchten."
Laut mehreren Quellen habe Trump erkannt, dass ein Angriff auf Iran teuer und komplex wäre und zu einer Verschärfung der wirtschaftlichen Spannungen, einer Ausweitung des Krieges und einer Bedrohung der 30.000 amerikanischen Truppen in Westasien führen könnte, hieß es im Bericht der Washington Post.
Diese Zeitung zitierte eine informierte Quelle der Trump-Regierung: "US-Präsident erhielt Berichte aus dem Pentagon und von Geheimdiensten, die ihn zu dem Schluss führten, dass die Kosten eines Angriffs auf Iran zu hoch seien."
Die Washington Post fügte hinzu: "Die Frage war, ob der Angriff zu einem Regimewechsel führen würde; die Antwort war eindeutig 'nein'."