Deutsche Studierende fordern akademischen Boykott zionistischer Institutionen
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ParsToday – Deutsche Studierende haben bei einer Protestkundgebung gefordert, dass sich die Leitung der Freien Universität Berlin dem akademischen Boykott zionistischer Institutionen anschließt.
(last modified 2026-05-29T08:01:13+00:00 )
May 29, 2026 09:56 Europe/Berlin
  • Deutsche Studierende fordern akademischen Boykott zionistischer Institutionen
    Deutsche Studierende fordern akademischen Boykott zionistischer Institutionen

ParsToday – Deutsche Studierende haben bei einer Protestkundgebung gefordert, dass sich die Leitung der Freien Universität Berlin dem akademischen Boykott zionistischer Institutionen anschließt.

Wie IRNA berichtet, versammelten sich Studierende der Freien Universität Berlin am Donnerstag vor dem Institut für Sozial- und Kulturanthropologie zu einer Protestaktion.

Die Demonstrierenden trugen Transparente mit Aufschriften wie: „Studenten gegen Völkermord: Stoppt die Komplizenschaft“ sowie „Anthropologiestudenten fordern akademischen Boykott“.

Redner der Kundgebung forderten die Freie Universität Berlin auf, ihre Zusammenarbeit mit zionistischen akademischen Einrichtungen zu beenden. Sie warnten davor, dass die Fortsetzung dieser Beziehungen die Universität mitschuldig am israelischen Völkermord im Gazastreifen sowie am Apartheidregime gegen die Palästinenser machen würde.

Die protestierenden deutschen Studierenden skandierten zudem Parolen wie „Stoppt den Völkermord“, „Boykottiert Israel“, „Von Berlin bis Gaza – Intifada“ sowie „Freiheit für Palästina“.

Zuvor hatten bereits mehrere europäische Abgeordnete nach der Veröffentlichung eines Videos über das demütigende Verhalten des israelischen Ministers für Innere Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, gegenüber festgenommenen Aktivisten der Hilfsflotte für Gaza das Netanjahu-Regime als „extremistisch“ und „rassistisch“ bezeichnet und Sanktionen gegen den israelischen Minister sowie die Aussetzung des Kooperationsabkommens zwischen der Europäischen Union und Tel Aviv gefordert.