Außenminister Irans an deutschen Bundeskanzler: Ein wenig Scham wäre angemessen
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ParsToday - Der iranische Außenminister kritisierte die doppelten Standards Deutschlands in Bezug auf Menschenrechte und forderte: "Ein wenig Scham wäre angemessen. Es wäre besser, wenn Deutschland sein illegales Eingreifen in Westasien beenden würde. "
(last modified 2026-01-15T20:28:34+00:00 )
Jan 13, 2026 15:27 Europe/Berlin
  • Irans Außenminister Abbas Araqchi
    Irans Außenminister Abbas Araqchi

ParsToday - Der iranische Außenminister kritisierte die doppelten Standards Deutschlands in Bezug auf Menschenrechte und forderte: "Ein wenig Scham wäre angemessen. Es wäre besser, wenn Deutschland sein illegales Eingreifen in Westasien beenden würde. "

Außenminister Abbas Araqchi erklärte am Mittwoch nach den provokanten Äußerungen deutscher Beamter, darunter dem deutschen Bundeskanzler, gegen Iran: "Es wäre besser, wenn Deutschland sein illegales Eingreifen in Westasien, einschließlich der Unterstützung von Terrorismus und Völkermord, beenden würde. "

Araqchi erklärte weiter: "Wenn Iran gegen Terroristen kämpft, die Zivilisten und Polizisten töten, erklärt der deutsche Kanzler eiligst, dass Gewalt ein Zeichen von Schwäche sei. Was sagt Herr Merz dann zu seiner uneingeschränkten Unterstützung für das Massaker an 70.000 Palästinensern in Gaza?"

Der iranische Außenminister erinnerte daran: "Die Iraner erinnern sich an die verabscheuenswürdige Unterstützung des deutschen Kanzlers für das israelische Regime, als dieses im letzten Sommer iranische Häuser und Industrieanlagen bombardierte. Der deutsche Kanzler bestand darauf, dass diese ungerechtfertigte und illegale Gewalt 'die Drecksarbeit' sei, den Israel für Europa erledige. "

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hatte in provokanten und illusorischen Äußerungen gesagt: Die Zeit der iranischen Regierung sei abgelaufen, und er glaube, Zeuge ihrer letzten Tage oder Wochen zu sein.

Zusätzlich erklärte der iranische Außenminister zu der Entscheidung des Europäischen Parlaments, iranischen Diplomaten den Zugang zum Parlament zu verwehren: "Iran sucht keine Feindseligkeit gegenüber der Europäischen Union, wird aber auf jede Art von Einschränkung mit Vergeltung reagieren. "

Araqchi betonte: "Über zwei Jahre lang hat das Massaker in Gaza, bei dem 70.000 Palästinenser ihr Leben verloren haben, das Europäische Parlament nicht dazu bewegt, wirkliche Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen. "

Obwohl der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen verfolgt wird, darf er frei über den europäischen Luftraum fliegen; im Gegensatz dazu reichen nur ein paar Tage gewalttätiger Unruhen in Iran aus, damit das Europäische Parlament iranischen Diplomaten den Zugang zum Parlament verwehrt. "