Araghchi: Die überzogenen US-Forderungen sind das größte Hindernis im Verhandlungsprozess
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Der iranische Außenminister Abbas Araghchi
ParsToday– Bei einem Telefongespräch mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen erklärte der iranische Außenminister, dass die wiederholten Vertragsbrüche, widersprüchlichen Stellungnahmen und überzogenen Forderungen der USA die Hauptursache für Störungen im Verlauf der von Pakistan vermittelten Gespräche seien.
Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA berichtet, führten der iranische Außenminister Abbas Araghchi und der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres ein Telefongespräch.
Während des Gesprächs am Freitagabend tauschten beide Seiten ihre Ansichten über die aktuelle Lage in der Region sowie über die Entwicklungen im Zusammenhang mit der diplomatischen Vermittlung zwischen Iran und den USA durch Pakistan aus.
Der iranische Außenminister erläuterte dabei den aktuellen Stand des diplomatischen Prozesses zur Beendigung des gegen die Islamische Republik Iran geführten Krieges. Er bezeichnete die Geschichte der amerikanischen Vertragsbrüche, insbesondere die wiederholten Verratshandlungen gegenüber der Diplomatie sowie die militärische Aggression gegen Iran, zusammen mit den widersprüchlichen Positionen und den wiederholten überzogenen Forderungen der USA, als Ursache für die Störungen im Verlauf der durch Pakistan vermittelten Gespräche.
Araghchi betonte: „Trotz des tiefen Misstrauens gegenüber den USA hat sich die Islamische Republik Iran mit einem verantwortungsvollen Ansatz und mit größtem Ernst auf diesen diplomatischen Prozess eingelassen und bemüht sich darum, zu einem vernünftigen und gerechten Ergebnis zu gelangen.“
Der UN-Generalsekretär lehnte seinerseits den Einsatz von Gewalt gegen die Souveränität und territoriale Integrität von Staaten ab. Er unterstrich die Notwendigkeit, sich an die Prinzipien der UN-Charta zu halten und diplomatische Wege zu nutzen, um Frieden und Stabilität in der Region herzustellen.