Pezeshkian: Wir werden die jüngsten Verbrechen mit Nachdruck verfolgen
ParsToday – Der iranische Präsident erklärte bei Treffen mit Sonderdelegationen aus China, Namibia und Afghanistan, die zur Teilnahme an den Trauerfeierlichkeiten für das Märtyrer-Oberhaupt der Islamischen Revolution nach Teheran gereist waren, dass die jüngsten Angriffe der USA und des zionistischen Regimes auf Iran einen eindeutigen Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht darstellten.
Wie ParsToday unter Berufung auf den iranischen Rundfunk und das Fernsehen (IRIB) berichtet, empfing Masoud Pezeshkian am Freitag die Sonderdelegationen aus China, Namibia und Afghanistan. Dabei verwies er auf Ausmaß und Folgen der militärischen Aggression der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran und betonte, die gegen die Islamische Republik gerichteten Maßnahmen stellten einen offensichtlichen Verstoß gegen die grundlegenden Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen, gegen zwingende Normen des Völkerrechts, gegen den Grundsatz der Achtung der staatlichen Souveränität sowie gegen sämtliche Regeln des humanitären Völkerrechts dar.
Mit Blick auf den Tod zahlreicher Militärkommandeure, Staatsvertreter, Wissenschaftler und unschuldiger Zivilisten infolge der Angriffe erklärte er, die gezielte Attacke auf zivile Einrichtungen und die Tötung unschuldiger Menschen seien ein eindeutiges Beispiel für völkerrechtswidriges Verhalten. Die Islamische Republik Iran werde alle rechtlichen und diplomatischen Möglichkeiten ausschöpfen, um diese Verbrechen zu verfolgen und die Verantwortlichen sowie deren Unterstützer vor internationalen Gremien und Institutionen zur Rechenschaft zu ziehen.
Pezeshkian bekräftigte außerdem den grundsätzlichen Kurs Irans zur Stärkung der regionalen Stabilität und Sicherheit. Iran strebe stets Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten auf der Grundlage guter Nachbarschaft, gegenseitigen Respekts und gemeinsamer Interessen an und sei entschlossen, diese weiter auszubauen. In diesem Zusammenhang erwarte Teheran, dass kein Staat sein Territorium, seine Einrichtungen oder seine Kapazitäten den Angreifern für Maßnahmen gegen das iranische Volk und die Souveränität der Islamischen Republik zur Verfügung stelle.
In einem weiteren Teil seiner Ausführungen bezeichnete der Präsident die Vertiefung der Beziehungen zu befreundeten, brüderlichen und gleichgesinnten Staaten als strategische Priorität der iranischen Außenpolitik. Angesichts der umfangreichen Potenziale zwischen Iran sowie China, Namibia und Afghanistan bekräftigte er die Bereitschaft Irans, die Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Handel, Investitionen, Kultur, Wissenschaft, Technologie und im Austausch zwischen den Menschen auszubauen.
Die Sonderdelegationen aus China, Namibia und Afghanistan übermittelten ihrerseits die Beileidsbekundungen der Spitzenvertreter ihrer Staaten zum Märtyrertod des Oberhauptes der Islamischen Revolution. Zugleich bekräftigten sie ihren Respekt für die nationale Souveränität und territoriale Integrität der Islamischen Republik Iran und sprachen sich für den Ausbau der bilateralen Beziehungen und der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen aus.