Araghchi trifft Vertreter der Hamas, der Hisbollah und des Jemen
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ParsToday– Der iranische Außenminister sagte bei Treffen mit Vertretern palästinensischer Widerstandsbewegungen und der Hisbollah, dass Terrorismus und gezielte Tötungen den Feinden ihre Ziele nicht näherbringen würden.
(last modified 2026-07-05T07:08:18+00:00 )
Jul 05, 2026 09:06 Europe/Berlin
  • Araghchi trifft Vertreter der Hamas, der Hisbollah und des Jemen
    Araghchi trifft Vertreter der Hamas, der Hisbollah und des Jemen

ParsToday– Der iranische Außenminister sagte bei Treffen mit Vertretern palästinensischer Widerstandsbewegungen und der Hisbollah, dass Terrorismus und gezielte Tötungen den Feinden ihre Ziele nicht näherbringen würden.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur IRNA trafen sich Talal Naji, Generalsekretär der Volksfront für die Befreiung Palästinas – Generalkommando (PFLP-GC), Jamil Mazhar, stellvertretender Generalsekretär der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), sowie mehrere hochrangige Vertreter dieser palästinensischen Widerstandsbewegungen am Samstagabend mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Teheran.

Die palästinensischen Vertreter, die zur Teilnahme an den Abschiedszeremonien für den Märtyrerführer der Islamischen Revolution nach Teheran gereist waren, würdigten die historischen und mutigen Positionen des Märtyrerführers Ayatollah Ali Khamenei zur Unterstützung der palästinensischen Sache. Zugleich zeigten sie sich überzeugt, dass die Islamische Republik Iran ihren Weg der Würde, Unabhängigkeit und Entwicklung dank der Erfolge ihrer Streitkräfte im Verteidigungsbereich, der Leistungen ihrer Diplomaten sowie des Zusammenhalts und der Standhaftigkeit des iranischen Volkes entschlossen fortsetzen werde.

Ebenfalls am Samstag traf eine Delegation der Hamas mit Araghchi zusammen. Dabei würdigte sie die prinzipientreuen und mutigen Positionen des Märtyrerführers Imam Khamenei zur Unterstützung der gerechten Sache Palästinas sowie seines Rückhalts für den legitimen Widerstand des palästinensischen Volkes gegen Besatzung und die Verbrechen des israelischen Regimes.

Araghchi dankte den Vertretern der palästinensischen Widerstandsbewegungen für ihre Teilnahme an den Trauerzeremonien und sagte: „Das zionistische Regime und die verbrecherische US-Regierung glauben, durch die gezielte Tötung von Widerstandsführern diesen gesegneten Widerstand auslöschen zu können. In Wirklichkeit hat das vergossene Blut der Märtyrer des Widerstands jedoch zur Bloßstellung und Niederlage der amerikanischen und zionistischen Verbrecher geführt.“

Eine Delegation der Hisbollah unter Leitung von Mohammad Fneish, begleitet von mehreren Parlamentsabgeordneten und führenden Mitgliedern der Bewegung, reiste im Auftrag von Scheich Naim Qassem, dem Generalsekretär der Hisbollah, nach Teheran und traf ebenfalls mit Araghchi zusammen.

Fneish würdigte den Widerstand und die Standhaftigkeit des iranischen Volkes, die entschlossene Verteidigung des Landes durch die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran sowie die Professionalität der iranischen Diplomaten, insbesondere bei der Unterstützung der territorialen Integrität und nationalen Souveränität des Libanon.

Araghchi gedachte bei dem Treffen des Märtyrers Seyyed Hassan Nasrallah sowie aller Märtyrer des libanesischen Widerstands und betonte, dass die Islamische Republik Iran sich weiterhin mit Nachdruck für die Beendigung des Krieges im Libanon und das Ende der Besatzung im Einklang mit Artikel 1 der entsprechenden Waffenstillstandsvereinbarung einsetzen werde.

Auch General Jalal al-Ruwaishan, stellvertretender Ministerpräsident des Jemen, traf mit Araghchi zusammen. Er sprach dem Revolutionsführer, der iranischen Regierung und dem iranischen Volk sein Beileid zum Märtyrertod Imam Khameneis aus und gratulierte zugleich zum historischen Erfolg Irans im Widerstand gegen die amerikanisch-israelische Aggression sowie zu seinen diplomatischen Erfolgen.

Araghchi dankte dem jemenitischen Staat und Volk für ihre mutige und ehrenvolle Haltung bei der entschiedenen Verurteilung der militärischen Aggression der USA und Israels gegen Iran sowie für ihre Solidarität mit dem iranischen Volk. Darüber hinaus bekräftigte er die Bereitschaft Irans, alle diplomatischen Möglichkeiten zu nutzen, um zur Aufhebung der Blockade des Jemen und zur vollständigen Umsetzung des Friedensfahrplans beizutragen.