Gharibabadi: Iran lehnte den US-Vorschlag aufgrund überzogener Forderungen ab
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ParsToday– Der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten sagte, dass Iran den von den USA während der Verhandlungen vorgelegten Entwurf wegen dessen überzogener Forderungen entschieden zurückgewiesen habe.
(last modified 2026-07-28T04:40:52+00:00 )
Jul 28, 2026 06:39 Europe/Berlin
  • Kazem Gharibabadi, der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten
    Kazem Gharibabadi, der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten

ParsToday– Der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten sagte, dass Iran den von den USA während der Verhandlungen vorgelegten Entwurf wegen dessen überzogener Forderungen entschieden zurückgewiesen habe.

Laut ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Mehr sagte Kazem Gharibabadi, der stellvertretende iranische Außenminister für Rechts- und internationale Angelegenheiten, auf der Konferenz „Juristen, die ihr Leben opfern“: „Die Verhandlungen begannen in Islamabad und die amerikanische Seite legte einen Entwurf vor, der überzogene Forderungen enthielt. Die iranische Delegation wies diesen Entwurf unmissverständlich zurück.“

Er fügte hinzu: „Die amerikanische Seite erklärte, dass bei einer Ablehnung dieses Entwurfs die Verhandlungen als gescheitert gelten würden und sie abreisen werde. Genau das geschah schließlich – die US-Delegation verließ die Gespräche.“

Gharibabadi betonte: „Die iranische Delegation hat in keiner Weise auf eine Fortsetzung der Verhandlungen gedrängt oder darum gebeten. Dieses Vorgehen war ein Beispiel für die würdevolle Diplomatie der Islamischen Republik Iran.“

Der stellvertretende Außenminister ging zudem auf die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus ein und erklärte: „Nachdem die Islamische Republik Iran als Reaktion auf die Verbrechen der USA vor mehr als zwei Wochen die Straße von Hormus erneut geschlossen hatte, fanden Gespräche im Oman statt.“

Er fuhr fort: „Die Gegenseite bestand darauf, dass die südliche Schifffahrtsroute, die für den Schiffsverkehr geöffnet worden war, bis zum Abschluss der Verhandlungen zwischen Iran und dem Oman offenbleiben und erst danach geschlossen werden sollte. Die iranische Delegation lehnte diesen Vorschlag jedoch ab.“

Gharibabadi stellte klar: „Wir haben unmissverständlich erklärt, dass das Ergebnis der Gespräche unerheblich ist, da die grundsätzliche Politik der Islamischen Republik Iran seit Beginn des Krieges feststeht und derartige Vorschläge nicht akzeptiert werden. Anschließend wurde die Politik der fortgesetzten Sperrung der Straße von Hormus und der strikten Seeblockade fortgesetzt – auch dies ist Ausdruck der Diplomatie der Islamischen Republik Iran.“