Araghchi: Bewegung zur Vergeltung für den Märtyrerführer wird fortgesetzt
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Der iranische Außenminister Abbas Araghchi empfängt die Gäste der Konferenz für die islamische Einheit
ParsToday– Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat betont, dass die Bewegung zur Vergeltung für den Märtyrerführer Ayatollah Ali Khamenei fortgesetzt werde.
Bei einem Treffen mit den Gästen der Internationalen Konferenz für die islamische Einheit sagte Araghchi heute: „Wir werden weder vergeben noch vergessen. Die Bewegung zur Vergeltung für ihn wird definitiv fortgesetzt.“
Der iranische Außenminister erklärte, der Märtyrertod des Revolutionsführers habe eine neue Bewegung des Widerstands und der Vergeltung ausgelöst. Er verwies dabei auf die Bewegung des Blutes von Seyyed al-Schuhada, Imam Hussein (a.s.), die auch nach mehr als 1.400 Jahren fortbestehe.
Mit Blick auf die Folgen des jüngsten Krieges für die Länder der Region sagte Araghchi, eine der wichtigsten Erkenntnisse für die Staaten der Region sei gewesen, dass die US-Militärbasen auf ihrem Gebiet nicht in der Lage seien, ihre Sicherheit zu gewährleisten. Zugleich hätten sie erkannt, dass die USA in erster Linie das israelische Regime unterstützten und nicht ihre Sicherheit verteidigten.
Araghchi betonte, das Vorgehen der USA und des israelischen Regimes sei eine illegitime Aggression gewesen. Irans Vorgehen hingegen sei legitime Selbstverteidigung gewesen. Iran habe das Recht gehabt, sich zu verteidigen.
Die Länder der Region hätten zudem erkannt, dass sie ihre Sicherheit nicht von den USA abhängig machen könnten. Deshalb seien derzeit verstärkte Bemühungen um Bündnisse und eine engere Zusammenarbeit unter den Staaten der Region zu beobachten. Dies zeige, dass viele von ihnen das Vertrauen in die USA verloren hätten, so der iranische Außenminister.
Zu den Auswirkungen der Sanktionen erklärte er, der wirtschaftliche Druck verursache zwar Kosten für das Land, die Islamische Republik Iran werde sich diesem Druck jedoch nicht beugen.
„So wie wir den US-Sanktionen während der Amtszeit Obamas standgehalten haben, werden wir auch den neuen Sanktionen widerstehen“, sagte Araghchi. „Wir haben Obama und Trump erlebt und bei beiden die imperialistische Haltung und die amerikanische Mentalität gesehen.“
Mit Blick auf Irans Politik gegenüber den islamischen Ländern betonteer abschließend, Iran strebe gute Beziehungen zu allen islamischen Staaten an, insbesondere zu seinen Nachbarländern. In diesem Zusammenhang wolle Teheran auch die wirtschaftlichen Beziehungen zu den islamischen Ländern weiter ausbauen.