Iran: Neuverhandlung des Atomabkommens ist unmöglich
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Teheran (ParsToday) - Der iranische Vizepräsident für Wirtschaftsfragen betonte, dass eine Neuverhandlung des Gemeinsamen Aktionsplans des Atomabkommens -JCPOA- unmöglich sei und sagte: "Keine der Seiten dieses Abkommens wird an solchen Verhandlungen teilnehmen."
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Oct 17, 2017 05:07 Europe/Berlin
  • Iran: Neuverhandlung des Atomabkommens ist unmöglich

Teheran (ParsToday) - Der iranische Vizepräsident für Wirtschaftsfragen betonte, dass eine Neuverhandlung des Gemeinsamen Aktionsplans des Atomabkommens -JCPOA- unmöglich sei und sagte: "Keine der Seiten dieses Abkommens wird an solchen Verhandlungen teilnehmen."

Mohammad Nahavandian hat am Montagabend bei einem Interview mit dem US-Sender CNN unter Hinweis darauf, das US-Präsident Donald Trump dieses Mal nicht bestätigt hat, dass Iran seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen erfüllte, gesagt: "Die Position Trumps steht entgegen der Ansicht aller anderen Vertragspartner und keiner von diesen wird erneut über das Abkommen verhandeln."

Bezüglich der Äußerungen Trumps über die iranische Revolutionsgarde (Sepah) sagte er: "Die Äußerungen Trumps haben das iranische Volk und die Politiker nur noch mehr vereint."

Außerdem hob Mohammad Nahavandian hervor, dass Iran bei der Bekämpfung des IS und des Terrorismus eine Rolle spielte, und niemand könne das ignorieren.

US-Präsident Trump hat am Freitagabend (13.Oktober 2017) ohne Beachtung der acht Berichte der Internationalen Atomenergieorganisation, IAEA, die bestätigen, das Iran sich an seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen gehalten hat, bekannt gegeben, dass er diese Tatsache nicht erneut bestätigen werde. Er wiederholte erneut seine Anschuldigungen gegenüber Iran, wie die Unterstützung des Terrorismus durch Teheran, und hat die Revolutionsgarde Sepah, die eine Hauptrolle beim Kampf gegen die von den USA unterstützten Terroristen im Irak und in Syrien inne hat, auf die Terroristenliste gesetzt.