Iranischer Präsident: Zionisten und USA stehen hinter Abenteuerlust in der Region
Teheran (IRINN) - Laut dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani gibt es genügend Beweise darüber, dass die Zionisten und die USA hinter den abenteuerlichen Aktionen mancher regionaler Länder stehen.
Rohani sagte dies gestern Abend am Ende einer gemeinsamen Sitzung der drei Gewalten in Teheran. Laut dem iranischen Präsidenten sollten die Länder in der Region ihre Probleme unter sich lösen; es sei ein Fehler, sich vorzustellen, dass durch die Waffen oder die Unterstützung der Zionisten und Amerikaner Ruhe und Frieden in der Region erzeugt wird, so Rohani.
Der iranische Präsident betonte, Iran halte weiterhin an einem Dialog sowie an Gesprächen zur Beilegung der Probleme am Verhandlungstisch fest.
Desweiteren wies Rohani auf den Sieg der Widerstandsfront in Syrien hin und hob hervor, die Anstrengungen der syrischen Armee, des Volkes sowie deren Unterstützer haben leztendlich zur Vernichtung der wichtigsten Zentren der IS-Terrormiliz geführt.
Die jüngste Sitzung der Staatsoberhäupter Irans, Russlands und der Türkei in der russischen Stadt Sotschi bezeichnete Irans Präsident als erfolgreich und betonte: "Die drei Länder haben effektive politische Anstrengungen unternommen, um die Syrienkrise zu lösen."
Der trilaterale Gipfel zwischen Iran, Russland und der Türkei fand am 22. November in der russischen Stadt Sotschi statt. Es wurde dabei die Lage in Syrien erörtert und nach Wegen zur Lösung des Konflikts gesucht.
In ihrer Abschlusserklärung einigten sich die Staatschefs Irans, Russlands und der Türkei, Hassan Rohani, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan darauf, die Unabhängigheit, Souveränität sowie die Einheit und territoriale Integrität in Syrien zu erhalten und ihre gemeinsame Zusammenarbeit bis zur vollständigen Vernichtung der Terrorgruppen weiterzuführen.