Irans Vizeaußenminister: Westasien wäre ohne Atomabkommen kein besserer Ort
Teheran (Pars Today/IRNA) - "Westasien wäre ohne ohne Umsetzung des Internationalen Atomabkommens kein besserer Ort, der US-Präsident könnte dies probieren", sagte Irans Vizeaußenminister bei einem Gespräch mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News.
Am heutigen Freitag warf Abbas Araghchi in einem Interview mit Kyodo News den USA vor, die Umsetzung des Atomabkommens zu verhindern und sagte, dass die USA durch die Schaffung einer dunklen und unklaren Atmosphäre in der Tat gegen den klaren Text des Atomabkommens verstoßen würden. Als Leiter der gemeinsamen Aufsichtskommission für das Atomabkommen sagte Araghchi, dass das Außenministerium und die Atomenergieorganisation Irans die nötigen Anordnungen für den möglichen Austritt der USA aus dem Abkommen bereits erhalten hätten. Er unterstrich, das Atomabkommen sei nicht mehr verhandelbar und kein neues Thema könne hinzugefügt werden. "Die inneren politischen Konflikte in den USA betreffen Iran nicht, was uns wichtig ist, ist die Einhaltung des Abkommens, das die USA selbst unterzeichnet haben", sagte Araghchi weiter. Er teilte mit, dass die 11. Sitzung der gemeinsamen Aufsichtskommission zwischen Iran und der Gruppe 5+1 im April 2018 stattfinden wird.
Die 10. Sitzung dieser Kommission wurde auf der Ebene der Vizeaußenminister der 6 Staaten und Vertreter der EU am 13. Dezember in Wien veranstaltet.