Beginn der Verhandlungen zwischen Iran und Saudi-Arabien über Hadschzeremonien
Dschidda (IRINN) - Am Freitag haben im saudischen Hadschministerium in Dschidda die ersten offiziellen Verhandlungen zwischen den Hadsch-Delegationen der Islamischen Republik Iran und Saudi-Arabiens begonnen.
Der Leiter der iranischen Organisation für Hadsch und Pilgerfahrt, Hamid Mohammadi und der saudische Hadschminister Mohammad Saleh bin Taher Benten führten die beiden Delegationen in dieser Gesprächsrunde an.
Bei den Verhandlungen wurden die Programme für den kommenden Hadsch formuliert. Der Leiter der iranischen Delegation betonte dabei die Notwendigkeit, den Pilgern einen wünschenswerten Service zu erbringen, deren Sicherheit zu gewährleisten und die Würde und Ehre der iranischen Hadsch-Wallfahrer zu wahren.
Vor seiner Reise nach Saudi-Arabien hatte Mohammadi betont, die Islamische Republik Iran werde die Rechte der Märtyrer von Mena und den Kran-Unfall in Mekka strengstens verfolgen.
Tausende von Pilgern, darunter 464 iranische Muslime sind im Jahr 2015 am Tag des Opferfestes während der Verrichtung der Hadschzeremonien in Mena, aufgrund von Missständen in der Verwaltung der Al-Saud-Beamten ums Leben gekommen.
Ebenso wurden 13 Tage davor beim Sturz eines Krans auf die Große Moschee im Pilgerort Mekka (11. September 2015) 110 Menschen getötet und 238 verletzt. Unter den Toten befanden sich 11 Pilger aus Iran.