Deutsches Unternehmen "Durion" verbleibt im Iran
Teheran (ParsToday) - Laut dem Geschäftsführer der Durion GmbH wird das Unternehmen trotz der US-Sanktionen gegen Iran weiterhin im Land verbleiben und das obwohl die Arbeit dadurch erschwert wurde.
Wie die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer unter Berufung auf Uwe Kuhnle bekannt gab, wurden bislang 27 Millionen US-Dollar im Bereich erneuerbarer Energien im Iran investiert.
Kuhnle zufolge sei es wichtig, sich gegen die Entscheidung eines Einzelnen zu stellen. Das Unternehmen sei darum nicht bereit, das Land aufgrund der US-Sanktionen zu verlassen.
Wie der Geschäftsführer der Durion GmbH weiter hervorhob, seien nach Unterzeichnung des Atomabkommens Investoren aus Deutschland und den Niederlanden nach Iran gekommen, um Strom aus Solarkraftwerken zu erzeugen.
So wurde, nach den Worten Kuhnles, 2017 die bisher größte Solarenergieanlage mit einer Leistung von 20 Megawatt im Iran in Betrieb genommen. Die Investitionssumme bezifferte er auf 27 Millionen US-Dollar. Ein weiteres 100 Megawatt-Projekt sei ebenfalls im Bau.
Der Weiterverbleib von Durion im Iran könne laut Kuhnle deshalb erfolgen, da man in den USA nicht tätig sei und die US-Sanktionen darum nicht fürchte.
Die Sanktionen des US-Präsidenten gegen Iran kamen am sechsten August zum Greifen, weitere Sanktionen sind für den November geplant. Gleichzeitig betonten die Europäer, ihre Zusammenarbeit mit dem Iran weiterzuführen.