Lawrow fordert europäische Firmen zur Zusammenarbeit mit Iran auf
Moskau (IRNA/ParsToday) - Der russische Außenminister sagte, dass sein Land europäische Unternehmen zur Zusammenarbeit auffordere.
Sergei Lawrow hat heute im Gespräch mit RT France, Paris Match und dem Figaro, gesagt, dass Moskau erwarte, dass Europa die Grundlagen für die Zusammenarbeit europäischer Firmen mit Iran, trotz der Sanktionen, schaffe.
Der russische Außenminister fügte hinzu, dass es jetzt intensive Bemühungen mit Unternehmen aus Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland, China und Iran gebe, und die drei europäischen Länder, Russland und China, Anstrengungen machten, um das Atomabkommen mit Iran auch ohne Beteiligung der USA aufrechtzuerhalten.
Lawrow wies auf die Drohungen der USA gegenüber Ländern, die mit Iran Handel treiben, hin und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Drohungen für die Länder, die am Atomabkommen beteiligt seien, wirkungslos blieben.
US-Präsident Donald Trump hat im Mai 2018 den offiziellen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran -JCPOA- verkündet, und mit Wiederholung seiner haltlosen Vorwürfe gegen Iran die Wiederaufnahme der illegalen und ungerechten anti-iranischen Sanktionen angekündigt.
Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Russland, China und die EU bemühen sich aber weiterhin um den Erhalt dieses internationalen Abkommens.