Iran und Deutschland betonen gemeinsames Vorgehen zwecks Begegnung mit US-Sanktionen
Wien (ParsToday/IRNA) - Die Botschafter und ständigen Vertreter der Islamischen Republik Iran und Deutschlands bei internationalen Organisationen in Wien haben die Notwendigkeit betont, ihre gemeinsamen Bemühungen bezüglich der illegitimen und unilateralen US-Sanktionen zu verstärken.
Dies hoben Kazem Gharibabadi, Botschafter und ständiger Vertreter Irans bei internationalen Organisationen in Wien und dessen deutscher Amtskollege Gerhard Küntzle bei ihrem gemeinsamen Treffen am gestrigen Mittwoch hervor.
Beide Seiten betonten dabei die Notwendigkeit, effektive Lösungen und Mechanismen zu finden, damit Iran wirtschaftlichen Nutzen aus dem Atomabkommen ziehen könne.
Die Aufrechterhaltung und Förderung des Multilateralismus gegenüber einer einseitigen Politik und die internationale Rechtsstaatlichkeit gehöre zu den unzertrennlichen Grundsätzen der deutschen Regierung in der Außenpolitik, bekräftigte Gerhard Küntzle bei der gestrigen Zusammenkunft.
Nach dem Vorbringen haltloser Anschuldigungen gegen die Islamische Republik Iran war US-Präsident Donald Trump am achten Mai aus dem Atomabkommen ausgestiegen. Zugleich kündigte er die Wiedereinführung der Iran-Sanktionen an.
Die Trump-Entscheidung stieß bei der Europäischen Gemeinschaft und den anderen JCPOA-Unterzeichnerstaaten auf starken Protest.
So hatte die EU kürzlich einen neuen Finanzierungsmechanismus eingeführt, um die Auswirkungen der US-Sanktionen auf Unternehmen zu verhindern, die den Handel mit Iran fortsetzen möchten.