Iran: DRK übergibt Hilfsgüter an Roten Halbmond
https://parstoday.ir/de/news/iran-i46731-iran_drk_übergibt_hilfsgüter_an_roten_halbmond
Teheran (ParsToday) - Eine Lieferung humanitärer Hilfsgüter des Deutschen Roten Kreuzes, DRK, an den Iranischen Roten Halbmond für die Überschwemmungsopfer, im Werte von 300 000 Euro, ist am Montag in Anwesenheit des deutschen Botschafters Michael Klor-Berchtold offiziell übergeben worden.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Apr 08, 2019 13:03 Europe/Berlin
  • Iran: DRK übergibt Hilfsgüter an Roten Halbmond

Teheran (ParsToday) - Eine Lieferung humanitärer Hilfsgüter des Deutschen Roten Kreuzes, DRK, an den Iranischen Roten Halbmond für die Überschwemmungsopfer, im Werte von 300 000 Euro, ist am Montag in Anwesenheit des deutschen Botschafters Michael Klor-Berchtold offiziell übergeben worden.

Der Großteil der gespendeten Ausrüstungen vom Deutschen Roten Kreuz soll in der südwestiranischen Provinz Khuzestan eingesetzt werden.

Michael Klor-Berchtold sagte bei der Übergabe der Hilfsgüter, dass man sich freue, dass es möglich sei humanitäre Hilfen von Deutschland über das Rote Kreuz an Iran zu liefern. Der deutsche Botschafter fügte hinzu, dass die rasche Übergabe dieser Fracht gezeigt habe, dass Deutschland die im Iran von der Flut überraschten Menschen unterstütze, und man freue sich, dass die Hilfe sehr schnell und unbürokratisch über das Rote Kreuz an den Roten Halbmond geschickt worden sei. Er fügte hinzu: "Diese Zusammenarbeit wurde durch die langfristigen und guten Beziehungen zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Iranischen Roten Halbmond möglich."

DRK-Projektleider Mark Hofmann sagte, dass die Beziehungen zum Iranischen Roten Halbmond sehr gut und eng seien, und in Krisenzeiten könne so schnell geholfen werden, und diese Hilfsmaßnahme sei ein kleiner Beitrag vom DRK.

Beispiellose Regenfälle in den letzten Wochen vielerorts in Iran, haben zu Überschwemmungen und Sturzfluten im Norden, Westen und Süden des Landes geführt und immense Schäden verursacht. Bisher haben offiziellen Angaben zufolge 70 Menschen dadurch ihr Leben verloren.