Parlamentspräsident: Iraner werden USA zur Reue veranlassen
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Teheran (ParsToday) - Iraner werden US-Verantwortliche nach Ansicht des Parlamentspräsidenten, Ali Laridschani, durch Standhaftigkeit zur Reue veranlassen.
(last modified 2026-03-08T14:03:29+00:00 )
Apr 28, 2019 13:08 Europe/Berlin
  • Parlamentspräsident: Iraner werden USA zur Reue veranlassen

Teheran (ParsToday) - Iraner werden US-Verantwortliche nach Ansicht des Parlamentspräsidenten, Ali Laridschani, durch Standhaftigkeit zur Reue veranlassen.

In seiner Rede auf der internationalen Konferenz "Zukunft der Islamischen Welt im Horizont 1414" in Teheran wies Laridschani am Sonntag auf das Verhalten des US-Präsidenten, Donald Trump, gegenüber dem Iran hin und sagte: Trump glaube, seine Schritte seien im Interesse der USA, aber sein Verhalten habe den USA in der Welt mehr Misstrauen gebracht.

Der Parlamentspräsident wies dann auf den Rückzug der USA aus vielen internationalen Abkommen und Verträgen, wie etwa aus dem Pariser Klimaschutz und dem Atomabkommen mit dem Iran hin und erklärte: Die EU habe bedauerlicherweise gezeigt, dass sie nicht die erforderliche Macht besitze, um diese internationalen Abkommen und Verträge zu schützen. Laridschani nannte den US-Ausstieg aus dem Atomabkommen ein Beispiel für Verpflichtungslosigkeit der USA gegenüber den internationalen Abkommen und sagte: Iran habe keine praktischen Schritte der europäischen Staaten gegenüber dem Atomabkommen und anderen internationalen Verpflichtungen erlebt.

Die Islamische Welt leide unter Extremismus und Takfirismus, sagte Larischani und wies auf die jüngste Terrorserie in Sri Lanka und der Enthauptung von 37 Menschen in Saudi Arabien hin und warnte diesbezüglich das saudische Regime.

In einem weiteren Teil seiner Rede regte Laridschani Iran, Malaysia, die Türkei und den Irak Iran zum Aufbau eines Grundsteins für die Intensivierung der Handelsbeziehungen an und sagte, diesem könnten dann weitere islamische Länder beitreten und eine neue Atmosphäre für Wirtschaftsbeziehungen zwischen diesen Ländern schaffen.

Irans Parlamentspräsident forderte dabei auch die Bildung eines "islamischen Schiedsgerichts" und sagte, ein solches Gericht könne den islamischen Ländern sowohl bei ihren Handelsbeziehungen helfen als auch zur Intensivierung ihrer rechtlichen und politischen Beziehungen beitragen.