Irans Revolutionsgarde: USA werden zwei weitere Ohrfeigen verpasst
Teheran (ParsToday) - Vor dem Hintergrund der Ermordung des Kommandeurs der Al-Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden hat der Stellvertreter der Garde von Vergeltung als weiter bestehende feste Absicht gesprochen.
Wenige Tage vor dem Jahrestag der Ermordung des Kommandeurs der Al-Quds-Brigaden General Qassem Soleimani sagte General "Mohammad Hajazi", Vize-Kommandeur der Revolutionsgarden der Islamischen Revolution, am Freitag in einer Rede vor Journalisten in Teheran: "General Soleimani ist ein seltenes Phänomen, das nicht nur im Herzen des iranischen Volkes, sondern auch im Herzen der Menschen in der Region, d.h. in Ländern wie dem Irak, Syrien, dem Libanon, Afghanistan und anderen, sitzt."
Er fügte hinzu, sicherlich sei seine Aktionen in den Al-Quds-Brigaden wirkungsvoll gewesen, und die Leute hätten einerseits die Wildheit des IS und anderer Terrormilizen und andererseits die mutigen Taten von General Soleimani bei der Niederschlagung dieser Terroristen gesehen. Die Leute hätten das Gefühl, dass jemand die Bedrohung von ihnen entfernt.
General Hejazi erinnerte ferner an die "prachtvolle Beerdigungszeremonie" von General Soleimani und betonte: "Die glorreiche Beerdigung war eine Belohnung für die Dienste von General Soleimani und ein starker Schlag gegen die globale Arroganz." Diese Beerdigung habe ihnen (globale Arroganz) gezeigt, dass die Völker und insbesondere das iranische Volk nicht nur den Forderungen und dem Willen der Amerikaner widersprachen, sondern sie hätten damit auch ihren Protest ausgedrückt.
Er wies dann auf die Rede des geehrten Oberhaupts der Islamischen Revolution gerichtet an den Staab zur Abhaltung des Jahrestags des Märtyrertodes von General Soleimani hin und sagte, das geehrte Revolutionsoberhaupt habe gesagt, dass der Welt-Arroganz bislang zwei Ohrfeigen verpasst worden seien, die eine sei die Beerdigungszeremonie und die zweite die Bombardements der US-Militärbasis "Ain Al-Assad" im Irak. Das sei etwas gewesen, was seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht der Fall gewesen sei, ohne dass sich die USA gewagt hätten, darauf zu antworten.
General Hejazi fügte hinzu, die letzte Ohrfeige werde der Rausschmiss der US-Truppen aus der Region sei. Das seien jedoch alles politische Schritte gewesen, und die harte Vergeltung werde noch kommen, bekräftigte der iranische General. Diese harte Vergeltung werde den Auftraggebern und den Tätern gelten. Wann und wie das passiere, hänge von Umständen ab.
Der Kommandeur der Al-Quds Brigade der iranisch-islamischen Revolutionsgarden General Qassem Soleimani wurde am 3. Januar 2020 ermordert. Er war auf offizielle Einladung im Irak eingetroffen. Der Vize-Kommandant der irakischen Volksverteidigungskräfte, Abu Mahdi al-Muhandis und acht weitere Begleiter kamen ebenfalls bei diesem US-Drohnenangriff in der Nähe des Bagdader Flughafens ums Leben.