Deutschland und Iran bauen Zusammenarbeit bei Paläoklima und Geochemie aus
Teheran/Bremen (IRIB/IRNA) - Die iranische Organisation für Geologie und Mineralexploration und das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen (MARUM) haben eine Absichtserklärung für den Ausbau der Kooperationen auf den Gebieten Paläoklima und Geochemie unterzeichnet.
Durch dieses Kooperationsabkommen, das vom Leiter des MARUM, Prof. Dr. Michael Schulz, und dem Vorsitzenden der iranischen Organisation für Geologie und Mineralexploration, Alireza Shahidi virtuell unterzeichnet wurde, sollen die technischen und wissenschaftlichen Kapazitäten und Ergebnisse in den Bereichen Geochemie und Paläoklima Irans und Deutschlands, darunter wissenschaftliche Bohrungen -an Land und im Meer- ausgetauscht werden.
Die Paläoklima-Wissenschaft befasst sich mit den klimatischen Verhältnissen der erdgeschichtlichen Vergangenheit und die Aufgabe der Paläoklimatologie besteht darin, anhand von Messungen, Analysen sowie Datenreihen aus sogenannten Klimaarchiven das Paläoklima in Form einer Klimageschichte zu rekonstruieren und die Mechanismen von Klimawandel-Ereignissen in den verschiedenen Erdzeitaltern beziehungsweise historischen Epochen zu entschlüsseln.