Ulyanov: Es gibt keinen Vorwand das Atomabkommen zu zerschlagen
https://parstoday.ir/de/news/iran-i72974-ulyanov_es_gibt_keinen_vorwand_das_atomabkommen_zu_zerschlagen
Wien (ParsToday/IRNA) - Der Ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien betonte, dass es keine Gründe für die Zerschlagung des Atomabkommens -JCPOA- gebe.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Oct 18, 2022 06:46 Europe/Berlin
  • Ulyanov: Es gibt keinen Vorwand das Atomabkommen zu zerschlagen

Wien (ParsToday/IRNA) - Der Ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien betonte, dass es keine Gründe für die Zerschlagung des Atomabkommens -JCPOA- gebe.

Mikhail Ulyanov teilte am Montag in einem Tweet die Kommentare des stellvertretenden russischen Außenministers Sergei Ryabkov zu den Wiener Gesprächen und fügte hinzu: „Ich denke, das Ziel der Wiederbelebung des JCPOA wird in der zweiten Novemberhälfte erreicht.“

Der russische Vizeaußenminister hatte zuvor in einem Interview mit RIA Novosti bezüglich der Wiederbelebung des JCPOA gesagt: "Das Atomabkommen ist in Reichweite, aber viele externe Faktoren beeinflussen die Situation. Dies hilft nicht, das ultimative Ziel zu erreichen."

Die Hill News eine dem US-Kongress nahestehende politische Webseite, behauptete kürzlich, dass die Zeit für die westlichen Länder gekommen sei, den Verhandlungstisch zu verlassen, offiziell den Tod des JCPOA zu verkünden und den Auslösemechanismus zu aktivieren, um maximalen Druck auf Iran auszuüben.

Robert Malley, der US-Sonderbeauftragte für Iran-Angelegenheiten, sagte am Montag ebenfalls, dass die Wiederbelebung des Atomabkommens nicht einmal auf der Agenda und nicht im Fokus Washingtons stehe.

In einem Interview mit CNN behauptete Malley, ohne auf die extremistischen Forderungen der USA und die Unfähigkeit der Biden-Regierung einzugehen, eine politische Entscheidung zur Rückkehr zum JCPOA zu treffen, dass die Gespräche eingestellt wurden und in eine Sackgasse geraten seien, und sie sich nicht mehr bewegten, deshalb stünden sie nicht mehr im Fokus der USA.

Die Verhandlungen, die sich auf die Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran konzentrierten, hatten Fortschritte aufgrund der Initiativen des iranischen Verhandlungsteams gemacht, aber die Verzögerungen durch die westlichen Parteien, insbesondere durch die Biden-Regierung, die illegalen Maßnahmen der Vorgängerregierung zu kompensieren sowie die Fortsetzung der Kampagne des maximalen Drucks, haben zu Zweifeln an der Ernsthaftigkeit der USA geführt, zum JCPOA zurückkehren und den Dialogprozess fortsetzen zu wollen.