Iran dementiert Waffenlieferungen an Russland für Ukrainekrieg
Teheran (ParsToday) - Die dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat Irans nahestehenden 'Noor News' hoben das Ende des Waffenembargos gegen Iran hervor und schrieben in einem Tweet: "Bisher hat Teheran noch keine Waffen nach Russland geschickt, die im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt werden."
Das Waffenembargo gegen Iran ist laut der Resolution 2231 seit Oktober 2022 beendet.
Noor News schrieb am Montag in einem Tweet: "Frankreich beschuldigt Iran einer Rolle im Ukrainekrieg und bringt dies mit der Verletzung der Resolution 2231 in Verbindung, während Iran keine Waffen nach Russland geschickt hat die im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt werden und außerdem das Waffenembargo abgelaufen ist."
In den Gesprächen, die der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian mit europäischen Verantwortungsträgern führte, wurden ihnen die Standpunkte Irans deutlich erklärt und dass, wenn die Europäer beschließen, neue Sanktionen zu verhängen, ihr Vorgehen unproduktiv und unlogisch sein werde. Iran werde natürlich so wie er auf konstruktives Verhalten reagiere, auch angemessen auf nicht konstruktives Verhalten reagieren und in keiner Weise bezüglich der iranischen Interessen zögern.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, der Sprecher des französischen Außenministeriums und die Außenminister Deutschlands, Dänemarks, Österreichs und der Ukraine, behaupteten in verschiedenen Äußerungen, Russland habe bei Angriffen auf Kiew iranische Drohnen eingesetzt und sie drohten mit weiteren anti-iranischen Sanktionen, falls dies nachgewiesen werden sollte.