Iran fordert Stopp israelischen Atomwaffenprogramms
New York (ParsToday/Press TV) - Iran hat das israelische Regime erneut dafür kritisiert, dass es sich weigert, dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) beizutreten.
Der iranische Vertreter im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung, Heidar Ali Balouji, sagte am Montag in einer Sitzung des Ausschusses zu Abrüstung und internationaler Sicherheit in New York, dass die von den USA oder Nuklearländern vorgeschlagenen Pläne ohne Bezug nicht zu einer nuklearen Abrüstung führen würden.
Angesichts des ausbleibenden Erfolgs aufeinanderfolgender NPT-Überprüfungskonferenzen, gebe es keine Aussicht auf die Vernichtung von Atomwaffen, fügte er hinzu.
Er sagte auch, dass die nukleare Abrüstung seit 1946 auf der Tagesordnung der internationalen Gemeinschaft stehe, als die UNO ihre erste diesbezügliche Resolution herausgab.
Balouji fügte hinzu, dass die Welt einen Schritt unternommen habe, um dieses Ziel zu erreichen, als der Atomwaffensperrvertrag 1972 in Kraft trat.
Der iranische Vertreter im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung ergänzte, die Nuklearstaaten seien ihren Verpflichtungen aus dem NPT nicht nachgekommen und hätten ihre Nukleararsenale quantitativ und qualitativ verstärkt.
Er fügte hinzu, dass ihre Nichteinhaltung des Vertrags ganz offensichtlich sei, und dass die Atomwaffenstaaten weiterhin ihre NPT-Verpflichtungen verletzten.
Der Nahe Osten stehe vor einem ernsthaften Hindernis, weil das israelische Regime sich mit Unterstützung der USA nicht nur internationalen Aufrufen für den Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag widersetze, sondern sich auch weigere, sich regionalen Ländern bei der Ausarbeitung eines Vertrags anzuschließen, erklärte Balouji.
„Diese Waffen im Besitz dieses Aggressors, Besatzers, Apartheidregimes und Völkerrechtsverletzers werden immer erschütternder“, sagte der iranische Diplomat.
Er wies darauf hin, dass das Regime in Tel Aviv anderen Ländern ständig mit nuklearer Vernichtung gedroht habe.