Teheran scheut keine Mühe, Anti-Iran-Terroristen zur Rechenschaft zu ziehen
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Teheran (ParsToday/Press TV) - Iran hat die Unterstützung bestimmter westlichen Länder für Terroristen kritisiert, insbesondere diejenigen, die mit der Terrororganisation Mujahedin-e-Khalq (MKO) verbunden sind.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 04, 2023 12:48 Europe/Berlin
  • Teheran scheut keine Mühe, Anti-Iran-Terroristen zur Rechenschaft zu ziehen

Teheran (ParsToday/Press TV) - Iran hat die Unterstützung bestimmter westlichen Länder für Terroristen kritisiert, insbesondere diejenigen, die mit der Terrororganisation Mujahedin-e-Khalq (MKO) verbunden sind.

Iran verfolge Terroristen sowohl politisch als auch rechtlich auf unterschiedliche Weise, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Nasser Kanani am Montag auf einer Pressekonferenz in Teheran.

„Wir haben keine Mühen gescheut, um diejenigen strafrechtlich zu verfolgen, die terroristische Verbrechen gegen das iranische Volk begangen haben“, fügte Kanani hinzu. Er kritisierte bestimmte Länder, die behaupten, Verfechter der Menschenrechte zu sein, aber terroristische Gruppen, insbesondere die MKO, für eigene Interessen nutzen und deren Treffen ausrichten.

Kanani verurteilte Frankreich als Gastgeber des jüngsten MKO-Treffens und bezeichnete es als „nicht konstruktiven“ Schritt von Paris.

„Die französische Regierung muss der iranischen Regierung und dem iranischen Volk sagen, wie sie es rechtfertigt, dass sie ihre Hände mit dem Blut Tausender iranischer Staatsangehöriger befleckt“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Er wies außerdem darauf hin, dass die MKO auch an den jüngsten Unruhen im Land beteiligt war.

Seine Äußerungen erfolgten zu einer Zeit, in der die albanische Polizei kürzlich Razzien in MKO-Lagern durchführte.

Albanische Polizeikräfte drangen am 20. Juni in das MKO-Lager, bekannt als Ashraf-3, ein, weil es an „Terror- und Cyberangriffen“ gegen ausländische Institutionen beteiligt war.

Sie beschlagnahmten 150 Computergeräte, die mit terroristischen Aktivitäten in Zusammenhang stehen. Bei den Zusammenstößen im Lager wurde mindestens eine Person getötet und Dutzende weitere verletzt.

Berichten zufolge handelte es sich bei dem bei der Razzia getöteten MKO-Mitglied um einen hochrangigen Kommandeur der Terrorgruppe namens Abdolvahhab Faradschi. Er galt als Experte für militärtechnische Operationen und war offenbar für die technischen Aktivitäten während einer Anti-Iran-Operation der Terroristen im Juli 1988 verantwortlich.

Mehr als eine Woche später drang die Polizei in Albanien erneut in das Lager Ashraf-3 ein und Sicherheitskräfte wurden am Eingang des Lagers stationiert und kontrollierten alle Fahrzeuge, die das Gelände verließen.

Die MKO hat seit dem Sieg der Islamischen Revolution im Jahr 1979 zahlreiche Terroranschläge gegen iranische Zivilisten und Regierungsverantwortiche verübt.