Iran: Britische Geschäftsträgerin ins Außenministerium einbestellt
Teheran (ParsToday/FarsNews) - Aufgrund der anhaltenden britischen Einmischungen wurde die Geschäftsträgerin dieses Landes am Donnerstag ins iranische Außenministerium in Teheran einbestellt und ihr wurde mitgeteilt, dass die Fortsetzung des destruktiven Vorgehens ihres Landes nicht akzeptabel sei und auf jeden Fall mit iranischen Gegenmaßnahmen beantwortet werde.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wurde aufgrund der Fortsetzung destruktiver und interventionistischer Aktionen und Äußerungen Großbritanniens, Frau Elizabeth Marsh, die Geschäftsträgerin der britischen Botschaft in Teheran, in Abwesenheit des Botschafters dieses Landes, am 15. Juli 2023, ins Außenministerium der Islamischen Republik Iran einberufen.
Der Generaldirektor für Westeuropa des iranischen Außenministeriums bezeichnete dabei die Aussagen und Positionen britischer Beamter sowie die jüngsten Sanktionen gegen Iran als illegale und interventionistische Maßnahmen und verurteilte sie aufs Schärfste.
Am Donnerstag hat London unter dem Vorwand der Menschenrechte neue Sanktionen gegen iranische Einzelpersonen und Institutionen verhängt. Auf dieser Grundlage setzte die britische Regierung 13 iranische Einzelpersonen und Institutionen, darunter den Obersten Rat der Kulturrevolution, auf die Sanktionsliste dieses Landes. Dieses Land hatte seit Beginn der Unruhen in Iran Sanktionen gegen iranische Einzelpersonen und Institutionen verhängt. Als Reaktion darauf verhängte das iranische Außenministerium in diesem Zeitraum Sanktionen gegen britische Einzelpersonen und Institutionen.
Der Generaldirektor für Westeuropa sagte zur britischen Geschäftsträgerin: „Während das iranische Volk die Rolle der in England ansässigen feindseligen Medien bei der Förderung von Gewalt noch nicht vergessen hat, ist es überraschend, dass dieses Land seinen Anklageprozess fortsetzt. “
Dieser Beamte des iranischen Außenministeriums sagte: „Wir raten den britischen Behörden angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit, nicht in die bekannten Fallen des zionistischen Regimes und terroristischer Gruppen zu tappen. “
Er erklärte: „Die Fortsetzung des destruktiven britischen Vorgehens ist nicht akzeptabel und wird von der Islamischen Republik Iran mit Sicherheit mit entsprechenden effektiven Gegenmaßnahmen beantwortet. “
Elizabeth Marsh erklärte, dass sie ihrem Land die Situation mitteilen werde.
Am Mittwoch behauptete Simon Shercliff, der britische Botschafter in Teheran, in einem frechen Tweet über den Abschuss des ukrainischen Flugzeugs, dass Iran es versäumt habe, diesbezüglich Verantwortung zu übernehmen oder Entschädigung zu zahlen.
Die britische Regierung hat zusammen mit der Ukraine, Schweden und Kanada beim Internationalen Gerichtshof Klage gegen Iran wegen des Absturzes des ukrainischen Flugzeugs geklagt.