Iran, größter Hersteller diagnostischer und therapeutischer Radiopharmaka in Region
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Teheran (ParsToday/PressTV) - Ein hochrangiger Verantwortungsträger der iranischen Atomenergieorganisation gab bekannt, dass sich das Land zum größten Hersteller diagnostischer und therapeutischer Radiopharmazeutika in der Region entwickelt habe.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 12, 2023 10:49 Europe/Berlin
  • Iran, größter Hersteller diagnostischer und therapeutischer Radiopharmaka in Region

Teheran (ParsToday/PressTV) - Ein hochrangiger Verantwortungsträger der iranischen Atomenergieorganisation gab bekannt, dass sich das Land zum größten Hersteller diagnostischer und therapeutischer Radiopharmazeutika in der Region entwickelt habe.

Der stellvertretende Leiter der Iranischen Atomenergieorganisation für Nukleare Planung und Strategische Überwachung, Mohammad Ghannadi, erklärte dies am Dienstag bei einem Radiointerview.

Er stellte fest, dass diagnostische Radiopharmaka bei der Diagnose einer Vielzahl von Krankheiten wie Hirnblutungen, verschiedenen Krebsarten, Osteoporose und Herzerkrankungen nützlich seien.

„Jedes Jahr verwenden mindestens eine Million iranische Patienten [diese] diagnostischen Radiopharmazeutika wie Technetium-99m, das auch in Iran hergestellt wird, … und helfen bei der Diagnose von 85 Prozent der [oben genannten] Krankheiten“, erklärte er.

Der AEOI-Vizedirektor führte weiter aus, dass FDG (Fluordesoxyglukose) ein weiteres radioaktives Diagnosemittel sei, das im Inland hergestellt werde und die Diagnose von Gehirnfehlfunktionen wie Hirnblutungen und Tumoren erleichtere. Bei der Anwendung, sagte er, helfe das Medikament bei PET-Scan-Bildgebungsgeräten (PositronenEmissionsTomographie), klarere Bilder der betroffenen Bereiche im menschlichen Körper zu erhalten.

An anderer Stelle in seinen Ausführungen begrüßte Ghannadi, dass es dem Land gelungen sei, das Radiopharmazeutikum Iodine-131 herzustellen, das zur Behandlung von Schilddrüsenkrebs und anderen Krankheiten der Schilddrüse eingesetzt wird.

Er wies auch darauf hin, dass es Iran gelungen sei, andere Arten radioaktiver Medikamente herzustellen, beispielsweise Medikamente, die helfen, orthopädische Schmerzen bei Patienten zu lindern, die sich im Endstadium einer Krebserkrankung befinden.

Auch beim Export von Arzneimitteln genieße die Islamische Republik eine „geeignete Position“, sagte er und fügte hinzu: „Wir sind derzeit damit beschäftigt, die Produktion von Radiopharmaka zu erforschen, die gleichzeitig auf globaler Ebene produziert werden. "