Muharram-Trauernde prangern Koranschändung an
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Muslime in Iran und in anderen Ländern gedenken des Märtyrertods von Imam Hossein (a.s.), dem dritten schiitischen Imam. Sie nutzen die Gelegenheit auch, um die Schändung des Heiligen Korans in mehreren europäischen Ländern anzuprangern.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 27, 2023 10:06 Europe/Berlin

Muslime in Iran und in anderen Ländern gedenken des Märtyrertods von Imam Hossein (a.s.), dem dritten schiitischen Imam. Sie nutzen die Gelegenheit auch, um die Schändung des Heiligen Korans in mehreren europäischen Ländern anzuprangern.

Muslime in Iran und in anderen Ländern halten Trauerzeremonien ab. Die Zeremonien erinnern an den Jahrestag des Märtyrertods von Imam Hussein (a.s.). Imam Hussein (a.s.) ist der Enkel des Propheten Mohammad (s.a.). Er starb vor über 1400 Jahren in Kerbela als Märtyrer.

Dieses Jahr haben Trauernde die Zeremonien auch genutzt, um ihren Ärger über die Koranschändungen auszudrücken. Trauernde verurteilten die Schändungen als Affront gegen die Muslime. Trauernde hielten Kopien des heiligen Buches in der Hand, um ihre Frustration über die sakrilegischen Taten zum Ausdruck zu bringen.

In den letzten Wochen haben islamfeindliche Gruppen in Schweden und Dänemark den Heiligen Koran geschändet. In Schweden entweihte ein irakischer Flüchtling das heilige Buch zweimal unter strengem Schutz durch die Polizei. Darüber hinaus hat in Dänemark eine rechtsextreme Gruppe den Heiligen Koran in Kopenhagen entweiht.

Die Taten haben in muslimischen Ländern breite Proteste ausgelöst. Muslime haben zu einer vereinten Front gegen die giftige Welle der Islamophobie aufgerufen.