Iran: Vier mit Mossad verbundene Saboteure hingerichtet
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Am Freitag wurden vier Verurteilte hingerichtet, die für schuldig befunden wurden, mit dem israelischen Spionagedienst Mossad zusammenzuarbeiten und an bewaffneten Entführungen, Einschüchterungen und Angriffen auf Sicherheitskräfte in der nordwestlichen Provinz West-Aserbaidschan beteiligt gewesen zu sein.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Dez 29, 2023 06:38 Europe/Berlin
  • Iran: Vier mit Mossad verbundene Saboteure hingerichtet

Am Freitag wurden vier Verurteilte hingerichtet, die für schuldig befunden wurden, mit dem israelischen Spionagedienst Mossad zusammenzuarbeiten und an bewaffneten Entführungen, Einschüchterungen und Angriffen auf Sicherheitskräfte in der nordwestlichen Provinz West-Aserbaidschan beteiligt gewesen zu sein.

Laut Mizan Online, der Nachrichtenagentur der Justiz, waren die vier Teil einer zehnköpfigen Sabotagegruppe mit Verbindungen zum Mossad, deren Hauptziel darin bestand, iranische Informationsdienstagenten zu identifizieren, die israelische Verschwörungen gegen Iran vereitelten.

Die vier Hauptverurteilten des Teams, darunter drei Männer und eine Frau, wurden am Freitagmorgen wegen „Korruption auf Erden“ durch Geheimdienstkooperation mit Israel mit der Absicht, die Sicherheit Irans zu untergraben, gehängt.

Sie alle wurden nach komplexen Geheimdienstoperationen und strenger Überwachung aufgespürt und festgenommen. Der Bericht über ihre Festnahme wurde im Oktober 2022 veröffentlicht.

Der Leiter des Justizministeriums der Provinz, Nasser Atabati, sagte damals, dass die Gruppenmitglieder unter der direkten Aufsicht von Mossad-Beamten angewiesen worden seien, Personen ausfindig zu machen, die mit dem iranischen Sicherheitsapparat in Verbindung stehen, und durch Entführung, Morddrohungen und brutale Körperverletzung Informationen von ihnen zu erhalten.

Er fügte hinzu, dass die Verurteilten mehrfach Geld von israelischen Agenten und Mossad-Offizieren für die von ihnen erledigten Aufgaben erhalten hätten.

Der Beamte stellte außerdem fest, dass die Häftlinge über Videoanrufe mit Mossad-Beamten kommuniziert und Sabotageakte in der nordwestlichen Provinz West-Asarbaidschan, der Hauptstadt Teheran und der südlichen Provinz Hormozgan durchgeführt hätten.

Die Mitglieder des Teams zündeten auch die Häuser und Autos von Personen an, die mit den iranischen Sicherheitsorganisationen in Verbindung stehen, sagte Atabati und wies darauf hin, dass sie sogar an mehreren gescheiterten Attentatsversuchen gegen iranische Sicherheitskräfte beteiligt waren.

Sie hatten sogar erfolglos versucht, iranische Sicherheits- und Informationsdienstkräfte zu ermorden.