Interview mit Christoph Hörstel
Die innere Unruhe in den westlichen Staaten, gerade auch in Deutschland nimmt zu: Am Wochenbeginn hatte der mächtigste Zeitungskonzern, Axel-Springer, durch den Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, Julian Reichelt, die gegenwärtige „Shutdown“-Politik der Bundesregierung schärfstes kritisiert und Berlin vorgehalten, alles vernünftige Maß soweit überschritten zu haben, dass eine Umkehr möglicherweise ohne Systemschaden nicht mehr zu bewerkstelligen sei.
Im Hintergrund steht die Machtübernahme im Konzern durch den US-Investmentkonzern KKR, dessen Führungsmitglied Henry Kravis mit dem US-Präsidenten Trump befreundet ist.
Somit lassen sich zwei Strömungen unterscheiden: Der eine Kreis, zu dem Trump, Weißrussland und Brasiliens Präsident Bolsonaro gehören, lehnt einen scharfen Shutdown ab, schädigt jedoch nationale und internationale Institutionen nachhaltig. Der größere Kreis der Nationen schädigt Wirtschaft und Gesellschaft mit gewaltigen und ebenfalls nachhaltigen Folgen. Dazu sagt Christoph Hörstel, Bundesvorsitzender der Neuen Mitte: “Beide sind, gewollt oder ungewollt, Vorläufer der vom globalen Deep State beabsichtigten Neuen Weltordnung, die eine globale Regierung einrichten will, der nationale, einzelstaatliche Regierungen Folge leisten sollen.“ Mit ihm spricht Seyed Hedayatollah Schahrokny.