Moskauer Konferenz von Intellektuellen: Tausende „Soleimanis“ stehen heute im Kampf bereit
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ParsToday – In Moskau fand eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des Märtyrer-Kommandeurs Generalleutnant Qassem Soleimani, des ehemaligen Befehlshabers der Quds-Einheit der Islamischen Revolutionsgarde, statt. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Intellektuelle sowie kulturelle und politische Aktivisten aus Russland, Türkei, Libanon und den USA teil.
(last modified 2025-12-27T05:11:55+00:00 )
Dez 26, 2025 17:04 Europe/Berlin
  • Moskauer Konferenz von Intellektuellen: Tausende „Soleimanis“ stehen heute im Kampf bereit
    Moskauer Konferenz von Intellektuellen: Tausende „Soleimanis“ stehen heute im Kampf bereit

ParsToday – In Moskau fand eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des Märtyrer-Kommandeurs Generalleutnant Qassem Soleimani, des ehemaligen Befehlshabers der Quds-Einheit der Islamischen Revolutionsgarde, statt. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Intellektuelle sowie kulturelle und politische Aktivisten aus Russland, Türkei, Libanon und den USA teil.

Die Gedenkzeremonie wurde unter dem Titel „Die spirituelle Einheit der Völker Russlands und Irans“ abgehalten und erfolgte im Beisein des iranischen Botschafters in Moskau. Wie ParsToday berichtet, erklärte Sergej Baburin, Vorsitzender der Gesamtrussischen Volksfront, in seiner Ansprache, dass alle, die mit dem Leben von General Soleimani vertraut seien, sich an seine Intelligenz, seine Fähigkeiten, seine genaue Kenntnis der Feinde sowie an seine Aufrichtigkeit erinnerten. Baburin betonte, Soleimani habe sich stets als Soldat im Dienst der Islamischen Revolution verstanden. Angesichts seiner nachhaltigen Verdienste im Kampf gegen die Feinde der Menschheit müsse sein Weg fortgesetzt und die Zusammenarbeit für Frieden und Freundschaft vertieft werden.

Der Name Soleimani unter den Helden der Menschheit

Anar Hazrat Ramadanov, Leiter der Zentralen Geistlichen Verwaltung der Muslime Russlands, erklärte seinerseits, dass man heute sowohl in Iran als auch in Russland auf staatlicher wie auf gesellschaftlicher Ebene zu der Erkenntnis gelangt sei, einen gemeinsamen Feind zu haben. Die Kräfte des „Lagers des Bösen“ stünden diesem Bündnis gegenüber, doch bestehe kein Zweifel daran, dass letztlich der Sieg errungen werde. Der sunnitische Geistliche unterstrich, General Soleimani sei nicht nur ein Held für Muslime, sondern ein Held für die gesamte Menschheit.

Tausende „Soleimanis“ stehen heute in der Reihe des Widerstands

Im weiteren Verlauf der Konferenz erklärte Sazhi Umalatova, ehemalige Abgeordnete des Obersten Sowjets, General Soleimani habe für die gesamte Menschheit gekämpft. Er sei ein Mensch gewesen, der höchste Stufen menschlicher Würde erreicht und ein großes Herz besessen habe. Eine solche Persönlichkeit könne nicht ausschließlich für das eigene Volk kämpfen. Er habe die ganze Welt in seinem Herzen getragen und sei der Überzeugung gewesen, dass kein Land für sich allein in Frieden leben könne, solange es keinen globalen Frieden gebe.

USA verübten einen terroristischen Akt

Christopher Hellali, ein in Moskau lebender US-amerikanischer Staatsbürger, erklärte, der US-Präsident Donald Trump habe mit der Anordnung zur Ermordung von General Soleimani ein terroristisches Verbrechen begangen. Während die USA in der Region Gruppen wie den sogenannten „Islamischen Staat“ (Daesh) und die Nusra-Front unterstützt hätten, habe Soleimani aktiv gegen diese Terrororganisationen gekämpft. Aus diesem Grund sei er eine Persönlichkeit gewesen, die entscheidende Schritte in Richtung Frieden und Stabilität in der Region unternommen habe.