Syrischer Außenminister: US-Präsenz in Syrien ist illegal
Damaskus (ParsToday) - Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat den Versuch der USA, ihre Militärpräsenz im Norden Syriens, darunter in Rakka, zu erweitern als illegal bezeichnet.
"Um diesen Prozess zu unterbinden, wird Damaskus nach weiteren diplomatischen Mitteln und Wegen suchen", sagte Muallim am Montag in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Russia Today.
Unter dem Vorwand gegen die Terrormiliz IS kämpfen zu wollen, haben die USA und einige ihrer Verbündeten seit August 2014, ohne UN-Mandat und ohne Koordinierung mit der syrischen Regierung, eine Militär-Koalition gebildet und führen Luftangriffe auf Syrien durch. Zudem sind die USA im Norden des Landes militärisch präsent.
In einem weiteren Teil seines Interviews sagte der syrische Außenminister in Bezug auf die Forderung der syrischen Kurden, dass die Kurden in Syrien nach einer Autonomie innerhalb der syrischen Grenzen streben, diese Forderung sei diskutierbar.
Mit Blick auf das Sezessionsreferendum in der irakischen Kurden-Region unterstrich Muallim erneut, dass die Regierung in Damaskus die irakische Einheit unterstütze.
Trotzt der internationalen Kritik und des Widerstands der irakischen Zentralregierung fand das Sezessionsreferendum der irakischen Kurden am Montag statt.