Interview mit Christoph Hörstel
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Die Odyssee des amtierenden libanesischen Regierungschefs Hariri ist noch nicht zu Ende.
(last modified 2025-01-01T16:20:18+00:00 )
Nov 18, 2017 10:20 Europe/Berlin

Die Odyssee des amtierenden libanesischen Regierungschefs Hariri ist noch nicht zu Ende.

Am Samstag früh kam er auf Einladung des französischen Präsidenten Macron in Frankreich an - die neuen Gastgeber hatten eilfertig signalisiert, dass die Einladung nicht gemeint war als Angebot eines Exils. Inzwischen berichtet die New York Times, dass Hariri wegen seiner Kontakte zum Iran und nach Damaskus sowie wegen seiner lösungsorientierten Politik unter saudischen Druck gekommen sei - und Riad zwei seiner drei Kinder als Pfand zurückbehalten habe, als das Ehepaar Hariri mit dem ältesten Kind nach Paris aufbrach. Damit wird die Affäre Hariri zu einer Affäre des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Und das wird US-Präsident Trump ärgern.

Kann Hariri sich frei bewegen, solange er in Saudi-Arabien weilt? Ist seine Ausreise nach Frankreich ein Zeichen für gewachsene politische Bewegungsfreiheit? Was steckt hinter Frankreichs Angebot und Macrons Vorstoß zur Begrenzung der ballistischen Raketentechnik des Iran und dessen wachsenden Einflusses in der Region? Wir wirken denn die konkurrierenden Kräfte im Nahen Osten - und welche Chancen hat die Bewahrung des Friedens in der Region?

Darüber sprach Syed Hedayatollah Schahrokny mit der neuen aufsteigenden Kraft in Deutschland, mit dem kürzlich einstimmig gewählten Bundesvorsitzenden der Neuen Mitte, Christoph Hörstel. 

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