Saudi-Arabien beschießt jemenitischen Flüchtlingsbus
Al-Hudaida (ParsToday/Al-Masira) - Saudi-Arabien hat heute einen Bus voller Flüchtlinge in der westjemenitischen Provinz al-Hudaida aus der Luft angegriffen, dabei sind mindestens 20 Menschen getötet oder verletzt worden.
Damit setzt Saudi Arabien den Völkermord im Jemen fort.
Berichten zufolge sind bei diesem Angriff 9 Zivilisten getötet und mindestens 11 weitere verletzt worden.
Ferner sind bisher wegen der Angriffen auf die Provinz al-Hudaida mindestens 5000 jemenitische Familien auf der Flucht.
Vor circa 40 Tagen hat die arabische Koalition unter Führung Saudi-Arabiens und der Emirate, trotz internationaler Warnungen angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Jemen, die Angriffe auf den Hafen al-Hudaida im Westen des Landes begonnen. Dabei ist sie allerdings auf den heftigen Widerstand der jemenitischen Bevölkerung und der Volksverteidigungskräfte gestoßen.
Der Hafen al-Hudaida ist der einzige Ort im Jemen, in dem humanitäre Hilfslieferungen aus dem Ausland ankommen.