Jemen: UNICEF warnt vor schlimmer humanitärer Lage in al-Hudaida
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New York (IRNA) - Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat in einem Bericht mit Hinweis auf die Auseinandersetzungen in der jemenitischen Hafenstadt al-Hudaida, vor der schlimmen humanitären Lage sowie insbesondere der kritischen Situation von Kindern in Krankenhäusern, gewarnt.
(last modified 2026-04-27T09:49:23+00:00 )
Nov 07, 2018 06:30 Europe/Berlin
  • Jemen: UNICEF warnt vor schlimmer humanitärer Lage in al-Hudaida

New York (IRNA) - Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat in einem Bericht mit Hinweis auf die Auseinandersetzungen in der jemenitischen Hafenstadt al-Hudaida, vor der schlimmen humanitären Lage sowie insbesondere der kritischen Situation von Kindern in Krankenhäusern, gewarnt.

In der Umgebung des Krankenhauses "Al-Thawra", in dem sich 59 kranke und verletzte Kinder befänden, habe man eine Bombenexplosion und Schüsse gehört, hob die UNICEF in ihrem Bericht am Dienstag hervor.

25 der Kinder, die sich in der Intensivstation befänden, "drohe der Tod" hieß es in dem Bericht weiter, und wenn die Zugänge zu al-Hudaida zerstört oder gesperrt würden, werde die Zahl der  menschlichen Opfer ein katastrophales Ausmaß annehmen.

Al-Hudaida ist ein strategischer Hafen am Roten Meer und der einzige Zugang für die Lieferung humanitärer Hilfe an den Jemen. Über al-Hudaida laufen 70 Prozent der dringend benötigten Hilfslieferungen für die Jemeniten. 

Trotz wachsender Warnungen unabhängiger Menschenrechtsgruppen vor den katastrophalen Dimensionen des Jemen-Krieges, unterstützen viele westliche Länder weiterhin die von Saudi-Arabien  geführte Kriegskoalition mit Waffen sowie logistisch.

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben seit 13. Juni 2018 weitere Angriffe für die Besetzung der Hafenstadt al-Hudaida unternommen.