Israelische Soldaten greifen palästinensische Demonstranten im Westjordanland an
Ramallah (Press TV) - Die Streitkräfte des israelischen Regimes haben die Palästinenser angegriffen, die an den Protesten gegen den Siedlungsbau dieses Regimes im besetzten Westjordanland teilgenommen haben, und Dutzende Menschen wurden dabei verletzt.
In den palästinensischen Medienberichten hießt es dazu, der jüngste Angriff habe am Freitag im Dorf Burka nördlich der palästinensischen Stadt Ramallah stattgefunden.
Die Soldaten des israelischen Regimes setzten Tränengas und Gummigeschosse gegen die Demonstranten ein. Sie griffen auch die am Tatort anwesenden Journalisten an und beschädigten ihre Ausrüstungen.
Ebenfalls am Freitag zündeten die israelischen Siedler die palästinensischen Landwirtschaftsfelder in Burka an.
Es gibt auch Berichte über die Zusammenstöße zwischen den Streitkräften des israelischen Regimes und den palästinensischen Jugendlichen in der Nähe der besetzten Stadt Qalqiliya im Westjordanland.
Den Menschenrechtsgruppen zufolge kommt es im gesamten Westjordanland täglich zur Sabotage und Gewalt gegen die Palästinenser und deren Eigentum durch extremistische israelische Siedler.
Mehr als 600.000 Israelis leben in über 230 Siedlungen, die seit der Besetzung der palästinensischen Gebiete im Westjordanland und im Osten von al-Quds (Jerusalem) im Jahr 1967 errichtet wurden. Alle israelischen Siedlungen sind nach internationalem Recht illegal.
Der UN-Sicherheitsrat hat in mehreren Resolutionen die Siedlungsaktivitäten Israels in den besetzten palästinensischen Gebieten verurteilt.
Bereits im September genehmigte der Ministerpräsident des israelischen Regimes Benjamin Netanjahu den Bau von über 5.000 Wohneinheiten im besetzten Westjordanland.
Die Palästinenser protestieren gegen den israelischen Siedlungsbau, der darauf abzielt, Fakten zu schaffen.