Netanjahu kündigt Entsendung einer Delegation in den Sudan an
Al-Quds (ParsToday/IRNA) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entsendung einer Delegation in den Sudan in den nächsten Tagen angekündigt
US-Präsident Donald Trump gab am Freitagabend im Weißen Haus offiziell bekannt, dass der Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und dem Sudan begonnen habe.
Nach Angaben von einschlägigen Experten ist diese Einigung für das Krisenland Sudan ein wichtiger Durchbruch – und der amerikanische Präsident Donald Trump kann einen außenpolitischen Sieg kurz vor der Wahl am 3. November verbuchen.
Laut Netanjahu werden sich noch mehr Länder dem Friedensprozess im Nahen Ost anschließen.
"Diese Abkommen sind sehr gut für Wirtschaft und Sicherheit, und wir verändern das Gesicht des Nahen Ostens", sagte er.
Während Netanjahu die Normalisierung der Beziehungen zum Sudan bekannt gab, gingen am Freitag tausende Menschen in der sudanesischen Hauptstadt Khartum auf die Straße, um gegen den Schritt der Übergangsregierung ihres Landes zu protestieren.
Laut sudanesischen Medien skandierten die Demonstranten, "Es gibt keinen Frieden mit dem Besatzungsregime" und protestierten gegen die Regierung ihres Premierministers Abdullah Hamdouk.