Irakischer Ölexport in die Türkei gestoppt
Erbil (IRNA) - Die Regierung in der autonomen irakischen Kurderegion hat über einen Terroranschlag auf eine Ölpipeline im Norden des Irak sowie den Stopp der Ölexporte in die Türkei berichtet.
Die Ölpipeline, die das Öl vom Norden des Irak an die türkische Stadt Ceyhan bringt, wurde am Mittwoch attackiert, teilte die Regierung in der autonomen irakischen Kurdenregion in einer Erklärung am Samstag mit.
Solche Aktionen verschlechtern demnach die Sicherheitslage in der irakischen Kurdenregion und in der Region im Allgemeinen.
"Die lokale Regierung in der irakischen Kurdenregion lässt nicht zu, dass ihre Interessen in irgendeiner Weise bedroht oder gefährdet werden, und akzeptiert niemals, dass der Lebensunterhalt des kurdischen Volkes bedroht wird", hieß es in der Erklärung der irakischen Kurdenregion.
Derzeit laufen Untersuchungen, um die Unklarheiten im Zusammenhang mit dem Angriff und seinen Urhebern zu klären.
Am heutigen Samstag löste auch eine schreckliche Explosion in den Ölpipeline im Gebiet "Masideh" auf der internationalen Autobahn in der Provinz al-Muthanna in der Nähe eines Hauptquartiers der irakischen Volksmobilisierungseinheiten Al-Hashd al-Shaabi Besorgnis aus. Die Ursache der Explosion und die Höhe des Schadens sind noch unklar.