Putin telefoniert mit Ministerpräsident von Armenien und Präsident von Aserbaidschan
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Moskau (ParsToday/FarsNews) - Der Kreml hat am Montag in einer Erklärung mitgeteilt, dass Präsident Wladimir Putin bei getrennten Telefonaten mit dem aserbaidschanischen Präsidenten und dem armenischen Ministerpräsidenten über den Berg Karabach-Konflikt gesprochen habe.
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Nov 03, 2020 09:24 Europe/Berlin
  • Putin telefoniert mit Ministerpräsident von Armenien und Präsident von Aserbaidschan

Moskau (ParsToday/FarsNews) - Der Kreml hat am Montag in einer Erklärung mitgeteilt, dass Präsident Wladimir Putin bei getrennten Telefonaten mit dem aserbaidschanischen Präsidenten und dem armenischen Ministerpräsidenten über den Berg Karabach-Konflikt gesprochen habe.

In der Erklärung heißt es, dass Präsident Putin am 1. und 2. November mit Nikol Pashinyan, dem armenischen Ministerpräsidenten und Ilham Aliyev, dem Präsidenten der Republik Aserbaidschan telefoniert habe.

Der Kreml erklärte, dass der Schwerpunkt von Putins Gesprächen auf der Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts gelegen habe.

Das Telefongespräch fand zu einer Zeit statt, während der Präsident der Republik Aserbaidschan zuvor gesagt hatte, dass Russland sich angesichts der festgelegten Punkte durch die "Minsker Vermittlergruppe" neutral bei den Spannungen zwischen Aserbaidschan und Armenien verhalten sollte.

Berg-Karabach: Armenien und Republik Aserbaidschan einigen sich auf Deeskalation

Russland hat umfangreiche Anstrengungen unternommen, um den Berg-Karabach-Konflikt mit politischen und diplomatischen Methoden auf regionaler und internationaler Ebene zu lösen, konnte jedoch bisher die Spannungen zwischen Eriwan und Baku nicht beenden.

Iran hat unter Beachtung der guten Nachbarschaft und des Grundsatzes der Neutralität umfangreiche Anstrengungen unternommen, um diesen Konflikt mit einem regionalen Ansatz und der Berücksichtigung von Fakten zu lösen. In diesem Zusammenhang hat Iran einen Plan zur Lösung des Berg-Karabach-Konflikts vorbereitet, den Vizeaußenminister Abbas Araghchi, als iranischer Sonderbeauftragter bei seinen Reisen nach Aserbaidschan, Russland, Armenien und in die Türkei, den Vertretern dieser Länder im Zusammenhang mit der Berg-Karabach-Krise vorgestellt hat.

Die Vereinten Nationen haben ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten im Berg-Karabach-Konflikt gefordert. Angriffe auf zivile Gebiete während dieses Konflikts könnten als Kriegsverbrechen eingestuft werden, hieß es.

Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, gab am Montagabend eine Erklärung ab, in der sie feststellte, dass wahllose Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete und Wohngebiete innerhalb und außerhalb der Konfliktzone gegen die internationalen Menschenrechtsgesetze verstoßen.