Verurteilung der Anschläge in Bagdad
Beirut/Moskau/Doha/Amman (ParsToday/IRNA) - Sehr viele Länder haben die terroristischen Anschläge vom Donnerstag in Bagdad verurteilt.
Die libanesische Hisbollah verurteilte die Terroranschläge in Bagdad in einer Erklärung und schrieb, dass die Rückkehr derartiger Anschläge in den Irak wirklich verdächtig sei, insbesondere angesichts der Zunahme der Forderungen nach dem Abzug der US-Besatzungstruppen. Die Hisbollah betonte auch, dass die Antwort auf dieses barbarische Verbrechen die Wachsamkeit und Einheit der Iraker und ihr Engagement für Freiheit und Unabhängigkeit sowie ihre Opposition gegen die US-Besatzung sein werde.
Das russische Außenministerium verurteilte ebenso am Donnerstagabend die Terroranschläge in Bagdad und brachte den Familien der Opfer dieses abscheulichen Verbrechens sein Beileid zum Ausdruck. "Moskau betont, wie wichtig es ist, die internationalen Aktivitäten und kollektiven Anstrengungen zu verstärken, um die globale Bedrohung durch den Terrorismus wirksam und ernsthaft zu bewältigen", hieß es in einer Erklärung, in der auch die Unterstützung Russlands für die irakische Regierung und die Menschen beim Kampf gegen den Terrorismus hervorgehoben wurde.
Das katarische Außenministerium teilte gestern (Donnerstag) in einer Erklärung mit, dass Katar die Bombenanschläge in der irakischen Hauptstadt Bagdad, bei denen Dutzende Menschen getötet und verwundet wurden, aufs Schärfste verurteile. Weiter hieß es: "Wir sprechen den Angehörigen der Opfer und Verletzten unser tiefstes Beileid aus sowie der irakischen Regierung und den Menschen unsere Anteilnahme und wünschen den Verletzten baldige Genesung."
"Jordanien verurteilt diese feige Tat, die auf die Sicherheit und Stabilität des Irak abzielt", sagte der Sprecher des jordanischen Außenministeriums, Zaifullah Ali al-Fayez. Jordanien stehe dem Irak gegen die Bedrohungen seiner Sicherheit zur Seite, hieß es weiter. "Die Sicherheit unserer beiden Bruderländer ist eng miteinander verbunden, und jede Bedrohung des Irak ist eine Bedrohung für die Sicherheit Jordaniens", fügte er hinzu.
Im Zentrum von Bagdad wurden am Donnerstagmittag zwei Selbstmordattentate in kurzem Abstand verübt, bei denen mindestens 35 Menschen getötet und 110 weitere verletzt wurden.