Damaskus: Westliche Sanktionen haben katastrophale Auswirkungen auf Leben der Syrer
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Baku (Press TV/ParsToday) - Der syrische Außenminister hat die katastrophalen Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf Syrien kritisiert und erklärt, die restriktiven Maßnahmen hinderten die Regierung in Damaskus daran, die Grundbedürfnisse des syrischen Volkes zu decken.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 14, 2021 08:01 Europe/Berlin
  • Damaskus: Westliche Sanktionen haben katastrophale Auswirkungen auf Leben der Syrer

Baku (Press TV/ParsToday) - Der syrische Außenminister hat die katastrophalen Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf Syrien kritisiert und erklärt, die restriktiven Maßnahmen hinderten die Regierung in Damaskus daran, die Grundbedürfnisse des syrischen Volkes zu decken.

Am Rande des visuellen Außenministertreffens der Blockfreienbewegung am Dienstag, das von der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ausging, kritisierte der syrische  Außenminister Faisal Mekdad die USA und die EU wegen der Verhängung von Sanktionen und anderer rechtswidriger Zwangsmaßnahmen gegen sein Land und betonte, dass westliche Sanktionen einem "Wirtschaftsterrorismus" gleichkämen und eine "katastrophale Wirkung" auf das tägliche Leben der Syrer hätten.

"In den letzten 10 Jahren war Syrien dem gewaltsamsten und abscheulichsten Krieg ausgesetzt, der ihm von Ländern auferlegt wurde, die Terrororganisationen und verschiedene mit ihnen verbundene Organisationen sowie ausländische Terroristen aus mehr als hundert Ländern als Instrument zur Umsetzung ihrer subversiven Politik benutzten, um ihre geopolitischen Agenden auf Kosten der Sicherheit und Stabilität Syriens und der Länder der Region zu verwirklichen", sagte der syrische Außenminister der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA.

"Die von den USA und der EU gegen das syrische Volk verhängten illegalen Sanktionen haben ihnen großes Leid zugefügt und katastrophale Auswirkungen auf ihr tägliches Leben hinterlassen sowie die Fähigkeit staatlicher Institutionen eingeschränkt, ihre Dienstleistungen umzusetzen  und die Grundbedürfnisse des Volkes zu decken", fügte Mekdad hinzu.

Der syrische Außenminister rief außerdem die Mitgliedsstaaten der Blockfreienbewegung zur Zusammenarbeit auf, um solche restriktiven Beschränkungen, die durch die Coronavirus-Pandemie noch verschärft wurden, aufzuheben.

In seiner virtuellen Ansprache betonte Mekdad die Entschlossenheit seines Landes, jede illegitime ausländische Militärpräsenz zu beenden, und verurteilte auch die wiederholten Angriffe des israelischen Regimes auf sein Land sowie die Besetzung der syrischen Golanhöhen durch dieses Regime.

Assad: US-Sanktionen dienen Terroristen

Seit Beginn der Syrien-Krise im Jahr 2011 haben die USA, die EU und einige arabische Staaten – die militante Gruppen in ihrem Kampf gegen die syrische Regierung unterstützt haben – drakonische Sanktionen gegen das arabische Land verhängt.

Der vorherige US-Präsident Donald Trump unterzeichnete im Dezember 2019 das sogenannte "Caesar-Gesetz zum Schutz der syrischen Zivilisten". Mit der harten Sanktionierung von syrischen Institutionen und Einzelpersonen wollen die USA die Zusammenarbeit zwischen Syrien und seinen Verbündeten beim Wiederaufbau des Landes verhindern und die Regierung von Bashar al-Assad in die Knie zwingen.

Der syrische Präsident hat das "Caesar-Gesetz" als eine neue Etappe des Wirtschaftskriegs gegen seine Regierung und als Teil der langjährigen US-Versuche bezeichnet, den Lebensstandard der Syrer zu ersticken.